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Pflanzzeit von Weinreben

In den meisten privaten Gärten findet man Weinreben wegen ihres Aussehens. Sie dienen hier rein als Zierde und sind meist nicht wegen ihres Ertrags angebaut. Der Ertrag lässt in weiten Teilen Deutschlands auch zu wünschen übrig.

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kann immer nur in klimatisch günstigen und warmen Gegenden gedeihen. Im privaten Bereich findet man Weinreben meist nur als Schmuck an Hauswänden und Mauern oder er wird für das Beranken von Pergolen angepflanzt.

Die perfekte Pflanzzeit für Weinreben

Der ideale Zeitpunkt für das Pflanzen von Weinreben ist der Herbst. Alternativ dazu kann man aber auch zwischen April und Juni die Weinreben pflanzen. Hierfür wird eine rund 50 Zentimeter tiefe Pflanzgrube mit einem Durchmesser von gut einem Meter ausgehoben. Der Aushub wird dann mit Kompost, Hornspänen oder organischem Dünger vermischt.

Diese Mischung wird zu zwei Dritteln wieder in das Pflanzloch eingefüllt und ordentlich eingeschlämmt. Dann sollte man einige Tage warten, damit sich das Material gut setzen kann. ...



Nun werden die Wurzeln des Weinstocks um zwei Drittel gekürzt und leicht schräg in die Erde eingepflanzt.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Weinstock ein wenig zum Spalier hin geneigt wird. Hierbei ist ferner darauf zu achten, dass der Abstand der Wurzeln zum Spalier hin gute 30 Zentimeter beträgt. Mithilfe eines Schnurstocks können die Triebe dann in Fächerform nach oben am Spalier entlang geleitet werden.

Ansprüche an die Pflege von Weinreben

Die Südseite eines Grundstücks ist der beste Standort für Weinreben. Hier kann die Sonne auf die Entwicklung des Pflanze und natürlich auch der Früchte einen positiven Einfluss nehmen. Ideal ist eine weiße Hauswand oder Mauer, an der ein Weinspalier befestigt wird.

Durch die weiße Hauswand kann das Sonnenlicht reflektiert werden, was wiederum das Wachstum fördert. Auf der anderen Seite sind die Reben so auch vor starken Winden geschützt. Dies wirkt sich ebenso positiv auf die Qualität der Früchte aus.

Weinreben gedeihen besonders gut auf einem lockeren und tiefgründigen Boden, denn sie vertragen keine Staunässe. In Bezug auf die Dünung reicht zweimal jährlich ein organisch- mineralischer Volldünger aus. Gedüngt wird einmal kurz vor dem Austrieb im Frühjahr und dann noch mal nach der Blüte.

Sind die Sommer sehr trocken, ist besonders auf eine regelmäßige Wässerung zu achten. Wenn die Früchte allerdings reif sind, muss die Bewässerung eingestellt werden.

Schnittmaßnahmen bei Weinreben

Sind diese Punkte berücksichtigt, ist man auf dem besten Wege erfolgreich seinen eigenen Wein anzubauen. Entscheidend ist nun noch der richtige Schnitt. Direkt nach der Pflanzung der Weinreben wird nur ein kräftiger Trieb stehen gelassen.

Dieser wird bis auf zwei Knospen zurückgeschnitten. Im kommenden Frühjahr kann dann der schwächere Trieb entfernt und der stärkere um rund 50 Prozent eingekürzt werden. Seitliche Triebe können dann, je nach Wachstum, ebenfalls am Spalier befestigt werden.

Im Juni erfolgt dann der erste Auslichtungsschnitt, bei dem alle Jungruten entfernt werden, die zu dicht beieinander stehen. In der Blüte bindet man dann die Triebe ebenfalls am Spalier fest. An allen Trieben, die länger als 80 Zentimeter sind, werden die Spitzen abgeschnitten. Ab August sollten dann die Triebe, an denen sich Früchte befinden, bis auf rund fünf Blätter über der obersten Traube gekürzt werden.

Durch diese Schnittfolge ist gewährleistet, dass sich aus dem alten Holz neue Triebe bilden können. Zudem kann durch das Einkürzen und Beseitigen von starken Verzweigungen gewährleistet werden, dass der Weinstock gleichmäßig mit wichtigen Nährstoffen aus dem Boden versorgt wird.



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