Blaue Hechtrose - Rosa glauca - Pflege, Schneiden

Blaue Hechtrose - Rosa glauca - Pflege, Schneiden

Die Blaue Hechtrose hat ihren Namen von den blaurot gefärbten Blättern. Die Pflanze hat einen großen Zierwert und macht sich gut als Solitär. Sie bildet keine Ausläufer, wie so viele Wildrosen und breitet sich nicht unkontrolliert aus. Die Hagebutten sind essbar und vielseitig verwendbar. Die Pflanze bietet Vögeln im Sommer gute Verstecke und Nistmöglichkeiten und im Winter Futter.

Die Blaue Hechtrose wird etwa zwei Meter hoch und ebenso breit. Sie wächst locker aufrecht. Die Grundtriebe sind lang, in Bögen überhängend. Sie hat nicht so

viele Stacheln, wie manch andere Wildrosenart.

An den Standort und den Boden stellt die Rose keine großen Anforderungen. Sonnig bis absonnig sollte er sein. Beim Boden mag sie trockenen bis mäßig frischen,
schwach sauren bis alkalischen und durchlässigen. Die Pflanze ist recht anspruchslos und trotzdem frosthart, stadtklimaverträglich, wind- und schnittfest und sie verträgt auch große Hitze ebenso wie etwas Schatten. Gegossen werden muss nicht viel, nur nach dem Pflanzen sollte man bis zum Anwachsen kräftig wässern. Düngen kann man mit organischem Dünger oder Kompost.

Die Rose bildet einen Strauch von etwa zwei Metern Durchmesser. Beim Pflanzen sollte man genug Platz nach allen Seiten lassen und genügend Pflanzabstand einhalten. Die Blaue Hechtrose eignet sich gut für Hecken, egal ob gemischte Naturhecken oder undurchdringliche Rosenhecken. Sie stellt überhaupt keine Ansprüche und verträgt jede Art von Rückschnitt problemlos.

Vermehrt wird die Blaue Hechtrose durch Stecklinge oder Aussaat.

Vorsicht, die Blaue Hundsrose ist anfällig für Rosenrost, einer Pilzerkrankung. Oft ist der Grund Kaliummangel. Da helfen geeignete Düngemittel. Wenn gar nichts hilft, muss man meist auf chemische Pilzbekämpfungsmittel zurück greifen. Man sollte aber immer erst mit natürlichen beziehungsweise pflanzlichen Methoden versuchen, die