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Hundsrose - Rosa canina - Pflege, Schneiden

Bekannt sind die Hundsrosen für ihre süßsäuerlichen roten Hagebutten, die einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt aufweisen. Die Pflanze gehört zu den Fruchtrosen.

Die Hundsrose benötigt einen sonnigen, warmen Standort. Die Ansprüche an das Pflanzsubstrat ...



sind gering. Auf kalkhaltigen Böden gedeiht sie am besten. Auf Grund ihres kräftigen Wuchses sind Pflanzabstände von 1,5 bis 2,0 Meter empfehlenswert. Günstig ist auch eine Rechteckpflanzung mit Abständen von 3,50 m x 1,50 m.

Gepflanzt werden Hundsrosen am besten im Herbst. Man kann sie aber auch im Frühjahr einsetzen. Wichtig ist, dass der Untergrund gut aufgelockert wird. Anschließend wird der Boden mit Kompost, Mineraldünger und Stalldung angereichert. Den Aushub kann man mit Kompost mischen. Gleichzeitig ist eine Düngung von ca. 50 g NPK-Dünger pro Pflanze empfehlenswert. Nach dem Pflanzen sollte etwas Erde angehäufelt werden. Die Pflanzen müssen gut angegossen werden. Ist der Boden sehr fest und hart, sollte er immer mal wieder aufgelockert werden.

Beim Pflanzen ist ein Pflanzschnitt durchzuführen. Dabei werden die Triebe bis auf ein paar Knospen zurück geschnitten. An starken Trieben bleiben vier bis fünf, an schwachen Trieben dagegen nur zwei bis drei Knospen belassen.  Wichtig ist, dass die obersten Knospen nach ...



dem Schnitt nach außen stehen. So wird eine lockere Verzweigung erreicht.

Bei Hundsrosen sitzen die Hagebutten an einjährigen Trieben, wobei das zweijährige Holz am meisten Früchte trägt. Deshalb wird nur ein Instandhaltungsschnitt empfohlen, bei dem im Winter die Neutriebbildung durch Auslichten der Sträucher gefördert wird. Man lässt an jedem Strauch nur 10 bis 15 fruchttragende Triebe stehen. Gleichzeitig entfernt man alle Triebe, die drei Jahre und älter sind oder einfach sehr schwach. Sie werden direkt an der Basis abgeschnitten.

Wenn es sein muss, kann auch ein Radikalschnitt durchgeführt werden. Man schneidet alle Zweige direkt über dem Erdboden ab. Im Jahr nach dem Rückschnitt gibt es keine oder nur wenige Blüten und Früchte, aber die Pflanze erholt sich gut und man hat bald wieder eine gute Ernte.

Bei veredelten Pflanzen muss darauf geachtet werden, dass die Veredlungsstelle gut verwachsen ist.
Hundsrosen werden durch Aussaat vermehrt.



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