Historische Rosen - Pflege & Schneiden

Historische Rosen - Pflege und Schneiden RosenstrauchNostalgie pur - und zwar in Form herrlichster Rosen - eine duftet herrlicher als die andere. Jede einzelne der Historischen Rosen stellt in jedem Jahr wieder aufs Neue ihre wunderschöne Blumenvielfalt zur Schau. Louise Odier, Buff Beauty, Ghislaine de Feligonde - wohlklingende Namen, die in der Tat eine wahre Augenweide sind.

Historische Rosen im Portrait

Historische Rosen sind ein Kulturgut, welches zu verschwinden droht. Dabei bieten sie alles, was der Pflanzenfreund an einer Rose schätzt.

Sie sind frosthart, sie duften, sehen gut aus und sind recht robust und pflegeleicht. Zu den historischen Rosen zählen eigentlich nur Rosensorten, deren Rosenklasse bereits vor 1867 in Kultur war.
Zu den historischen Rosen gehören Gallicarosen, Albarosen, Damaszenerrosen, Moosrosen, Wildrosen und Zentifolienrosen.

Eine der bekanntesten historischen Rosen ist
  • Rose de Resht – purpurrote, stark gefüllte Blüte und ein toller Rosenduft
  • Belle sans Flatterie – violetrosa, dicht gefüllte Blüte, sehr stark duftend
  • Baron Girod de Lain – rot und stark gefüllt blühend, überragender Duft, Blütengröße 7 bis 10 cm
  • Commandant Beaurepaire – zweifarbig rot-weiß, rosa-weiß und halbgefüllt blühend, toller Duft, Blütengröße 7 bis 10 cm
  • Gallica L’Eveque – lila und stark gefüllt blühend, toller Duft, Blütengröße 4 bis 7 cm
  • Ghislaine de Feligonde – gelb-orange bis aprikot farbige, halbgefüllte Blüten, leichter Duft, Blütengröße 2 bis 4 cm
Kennzeichen

Die Alten Rosen zeichnen sich durch ihren üppigen,
teils buschigen Wuchs aus, gepaart mit vielen gärtnerfreundlichen Eigenschaften. Damit ist in diesem Zusammenhang nicht nur ihr pflegeleichter Charakter gemeint, sondern vor allem auch die Tatsache, dass vereinzelte Sorten der Historischen Rosen u. a. gar mehrmals im Jahr eine wunderschöne Blütenpracht präsentieren.

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Üblicherweise blühen sie nur von Mitte Mai bis Juli. Gleichzeitig verströmen sie im Garten einen herrlich süßen, blumigen oder auch fruchtigen Duft. Je nach Sorte ist dieser Mal mehr, mal weniger intensiv.

Darüber hinaus sind einige der Historischen Rosen wärme- und auch kälteunempfindlich, d. h. sie haben eine in sich recht robuste Natur: erklärt das möglicherweise ihr Überleben seit der Römerzeit bis in die heutige Zeit hinein? Eventuelle Trockenperioden sowie feuchte Witterungsverhältnisse machen ihnen nicht allzu sehr zu schaffen, denn regenunempfindlich sind viele Historische Rosen noch dazu.

Die Gewächse wachsen aufrecht, jedoch mit einem überaus blatt- und blütenreichen Wuchs, in der Regel sollten sie nicht zu stark zurück geschnitten werden. Ihre Blüten sind in sich sehr feste und blütenblattreiche, runde Gebilde in den verschiedensten Formen und Farben. Unter ihnen gibt es beispielsweise Sorten, die entweder nur etwa sechzig bis siebzig Zentimeter hoch wachsen, andere Arten wiederum erreichen gar eine Größe von bis zu zwei Metern.

Wie dem auch sei: sie bevorzugen zwar in der Regel halbtrockene, sonnige Beete oder auch Kübel, jedoch gedeihen die meisten Sorten Historischer Rosen auch an eher schattigen Plätzen - oder auch an abschüssigen Hängen. Bei all ihrer Eleganz, ihrer teils aristokratischen Bezeichnungen und in Anbetracht ihrer Schönheit sollte man meinen, dass eine einzige dieser Pflanzen nahezu unbezahlbar sei.

Fazit

Historische Rosen sind ein Hingucker in jedem Garten. Die gefüllten Blüten in tollen Farben sehen

gut aus und sind recht robust. Besonders beliebt sind mehrfarbige Sorten, wie die Commandant Beaurepaire. Historische Rosen überzeugen mit ihrem oft sehr kräftigen Duft, ihrer Robustheit und der guten Winterhärte. Sie machen sich in jedem Garten gut. Es gibt Sorten für die pralle Sonne, aber auch solche, die mit etwas weniger Sonne zurecht kommen. Die Sortenauswahl ist überhaupt sehr wichtig. Man achte auf besonders robuste, gesunde und widerstandsfähige Sorten. Die Größe und Schönheit der Blüten sollte nicht allein ausschlaggebend für den Kauf von historischen Rosen sein!