Schnittrosen - Pflegen und Schneiden

Schnittrosen - Pflegen und Schneiden

Schnittrosen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Doch gerade deshalb sollte man beim Kauf dieser Blumen vorsichtig sein und grundlegende Dinge beachten.

Wenn die Schnittrose gesund ist, hat sie glänzende dunkelgrüne Blätter und einen glatten Stil. Hat die Rose braune Flecken oder Punkte, deutet dies auf eine Rosenkrankheit hin und man sollte vom Kauf der Blumen absehen. Um viel Freude an den Rosenblüten zu haben, sollte man außerdem darauf achten, dass sie nicht zu weit verschlossen - auch knospig genannt - sind.

Ist dies der Fall, muss man damit rechnen, dass die Rosen den Kopf hängen lassen, jedoch niemals ganz erblühen. Sind die Knospen allerdings zu weit geöffnet, muss man damit rechnen, dass sie sich nicht lange halten.

Wenn man Schnittrosen kaufen möchte, sollte man mit der Erlaubnis des Blumenhändlers einen so genannten Drucktest durchzuführen, um in Erfahrung zu bringen, in welchem Zustand die Knospen sind. Dabei sollte man den Blütenboden vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger drücken. Wenn die Rose in Form bleibt, kann man sie ruhigen Gewissens kaufen. Ist dies jedoch nicht der Fall, sollte man besser vom Kauf absehen. In diesem Fall muss man nämlich damit rechnen, dass die Rosen nach zwei Tagen verblüht sind.  Wenn man im Sommer Schnittrosen verschenken möchte, sollte man dabei lieber auf Freilandrosen zurückgreifen, weil sie relativ unempfindlich sind. Stilrosen sind dagegen eher mit Vorsicht zu genießen.

Wer Schnittrosen kaufen möchte, hat immer die Wahl
zwischen Freiland- und Stilrosen. Dabei gibt es beide Sorten mit und ohne Duft. Wenn man die Stilrosen richtig pflegt, halten sie vier bis zehn Tage. Duftrosen halten dagegen häufig nur drei bis sechs Tage. Der Grund ist darin zu sehen, dass die Freilandrosen erst dann geschnitten werden können, wenn die Blüten bereits ein gutes Stück geöffnet sind. Als Schnittrosen eignen sich am ehesten die klassischen roten Rosen. Sie glänzen durch einen fruchtigen Duft und eine lange Haltbarkeit der Blüte.

Bei der Pflege von Schnittrosen sollte man darauf achten, die Rosen sofort nach dem Kauf in die Vase zu stellen. Transportiert man die Rosen im Sommer, sollten sie stets feucht gehalten werden. Im Winter sollte man sie dagegen in Spezialpapier einschlagen, um sie vor Frost zu schützen. Hat man die Vase zu etwa Dreiviertel mit Wasser befüllt, wird es notwendig, die Stile großflächig anzuschneiden. Ist die Schnittstelle etwas größer, können die Rosen Wasser und Nährstoffe wesentlich besser aufnehmen. Um das Eindringen von Bakterien in die Rosen zu verhindern, sollte man Sorge dafür tragen, dass das Messer möglichst sauber ist. Zusätzlich sollte man dem Wasser Dünger für Schnittblumen zufügen. Wer zudem noch einen Spritzer Spülmittel in das Wasser gibt, verhindert die Entwicklung von Bakterien. Im Sommer sollte das Wasser alle zwei, im Winter alle drei Tage gewechselt werden. Zudem empfiehlt es sich dann auch die Vase zu reinigen. Tut man dies regelmäßig, werden Fäulniserreger beseitigt, ehe sie sich vermehren können. Wenn Blätter oder Beiwerk der Rosen im Wasser hängen, werden die Blumen sehr schnell krank und verblühen. Im Winter sollte idealer Weise lauwarmes, im Sommer kaltes Wasser in die Vase gegeben werden. Außerdem sollten Schnittrosen nie in die

Sonne, sondern viel eher in den Schatten gestellt werden, damit sie nicht verdorren. Hängende Köpfe kann man zudem mit einer Manschette aus Zeitungspapier recht gut stützen. Wer diese Tipps einhält, kann lange Zeit Freude an seinen Schnittrosen haben.