Rosen richtig trocknen - Anleitung

Rosen richtig trocknen - Anleitung

Rosen trocknet man meist, um ihre Schönheit zu erhalten und weil sie einen an ein besonderes Ereignis erinnern. Nicht jedem gelingt es jedoch, sie so zu konservieren, dass sie noch gut aussehen.

Es gibt verschiedene Arten Rosen zu trocknen. Am einfachsten ist es, sie kopfüber aufzuhängen. Das muss man natürlich tun, bevor sie beginnt zu welken. Der Raum, in dem man die Rose oder die Rosen aufbewahrt, sollte trocken und luftig sein. Nach 2 bis 4 Wochen sind die Blumen so weit

getrocknet, dass man sie abnehmen kann. Was man nicht verhindern kann ist, dass die Rosen bei dieser Art der Trocknung ihre kräftige Farbe verlieren. Die Farben verblassen.

Eine andere Art ist die Trocknung mit Salz. Dabei
können die Farben weitestgehend erhalten werden. Man legt die Rose dafür in eine Blech- oder Pappdose und fügt Trockensalz hinzu. Die Blume sollte vollständig bedeckt sein. Bei ganzen Rosensträußen ist das etwas schwierig, aber durchaus möglich. Man lässt das Ganze gut eine Woche stehen. Dann sollten die Rosen getrocknet sein.

Das Salz zum Trocknen erhält man im Bastelbedarf oder man sucht im Internet. Es ist wieder verwendbar. Man muss es allerdings nach Gebrauch im Backofen trocknen. Die genaue Anleitung steht auf der Verpackung. 250 g Trocken- oder Präpariersalz kosten 6 bis 7 Euro. Es gibt das Salz auch in größeren Packungen, wenn man mehrere Blumen trocknen möchte.

Trockensalz enthält einen Farbindikator, der seinen Feuchtegehalt anzeigt. Ist das Salz dunkelrot gefärbt,  ist es trocken und zum Entfeuchten geeignet. Wird das Salz feucht, wird es immer heller. So kann man erkennen, wann das Salz die Feuchtigkeit aus den Blumen angenommen hat.

Um die Rosen dauerhaft in ihrer Schönheit zu erhalten, kann man sie mit gewöhnlichem Haarspray einsprühen.