Rosen umpflanzen und umtopfen - Tipps zu Substrat und Zeitraum

Rosen umpflanzen und umtopfen - Tipps zu Substrat und Zeitraum

Ein Garten ist ständig im Umbruch. Von daher kann es erforderlich sein, dass Rosen umgepflanzt werden müssen. Die Gründe für das Umpflanzen können vielfältig sein, angefangen damit, dass der bisherige Standort nicht passend ist, über Platzprobleme, bis hin zum kompletten Umzug eines Gartens.

Damit Rosen das Umpflanzen überstehen, sollte die Maßnahme im Herbst durchgeführt werdenVor allem wenn man die Königin der Blumen von klein auf aufgepeppelt hat,

ist sie einem schon ans Herz gewachsen. Dann stellt sich aber noch die Frage, welcher Zeitpunkt günstig für das Umpflanzen oder Umtopfen ist, und wie das Substrat beschaffen sein soll.

Zeitpunkt zum umpflanzen und umtopfen von Rosen

Eigentlich können Rosen jederzeit umgepflanzt werden. Vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren. Beachtet werden muss beim Verpflanzen von
Rosen, dass diese möglichst nicht lange außerhalb des Bodens oder Topfes verweilen. Es spricht aber einiges dafür, das Umpflanzen noch im Herbst durchzuführen. Dann haben die Rosen nämlich den Winter über Zeit, ihr Wurzelgeflecht auszubilden. So können sie im kommenden Jahr gleich prächtig gedeihen.

Abhängig ist der Zeitpunkt des Umtopfens bzw. des Umpflanzen auch davon, ob es sich bei der Rose um einen neu gezogenen Steckling handelt. Dieser sollte nach dem Austreiben auf keinen Fall zu früh umgesetzt werden. Denn sonst können dabei die feinen Faserwurzeln beschädigt werden. Und das kann der edlen Blume einiges an Kraft kosten. Am besten belässt man den ausgetriebenen Steckling etwa ein Jahr an seinem Platz, bevor er umgepflanzt wird. Beim Umpflanzen wird generell (nicht nur im Herbst) nicht gedüngt, weder mineralisch noch organisch.

Im Herbst darf nie gedüngt werden, weil dadurch die Bildung neuer Triebe gefördert wird. Das ist vor dem Wintereinbruch fatal. Diese laufen dann Gefahr zu erfrieren oder zu vertrocknen. Beim Einsetzen in den neuen Standort geht man genau wie bei der Neupflanzung von Rosen vor.

Pflanzsubstrat für Rosen
  • Gedeihen können Rosen in ganz normaler Gartenerde. Wichtig ist nur dass das Substrat locker ist. Falls erforderlich, mit etwas Torf oder Kokosfasern, aber nicht mit Kompost, die Gartenerde mischen, damit sie lockerer wird. Wer mag, kann auch spezielle Rosenerde verwenden.

  • Für eine gute Belüftung sorgt auch die Beimengung von Lavagranulat (gibt es z.B. im Winter als Streugut zu kaufen). Davon ein bis zwei Hand voll unter die ausgehobene Gartenerde mischen. Dies ist vor allem bei lehmiger und toniger Erde sinnvoll. Bei sandigem Boden ist dies nicht erforderlich, dieser ist ohnehin schon gut luftdurchlässig.