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Bechermalve (Lavatera trimestris)
Pflanzen im Garten - Sommerblumen

Bechermalve (Lavatera trimestris)

Die Bechermalve ist eine  Pflanze, mit sehr auffallenden, becherförmigen Blüten.  Man verwendet sie in Blumenkübeln oder zum Auffüllen leerer Stellen im Staudenbeet. Sie gehört zu den Malvengewächsen und ist unübersehbar mit der Stockrose verwandt, bleibt aber viel niedriger.

Die Bechermalve stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Sie ist einjährig, sehr robust und  kann bis zu 90 cm hoch wachsen. Am besten gibt man ihr einen vollsonnigen Standort. Die Pflanze benötigt nährstoffreichen, durchlässigen Boden, eignet sich aber auch für sehr kalkhaltige und sandige Böden. Die  buschige, gut verzweigte Pflanze mit dunkelgrünen Blättern blüht in den Farben weiß, ...
rosa, karminrosa bis  rot. Die Blüten erscheinen von Juli bis Oktober. Sie sind etwa 10 cm im Durchmesser. Wenn man die verblühten Triebe entfernt, blüht die Pflanze insgesamt länger.

Bechermalven benötigen ausreichend Wasser, vertragen aber keine Staunässe.
Besonders in windigen Regionen ist es sinnvoll, die Pflanze mit einem Staudenhalter abzustützen.
Vermehrt wird die Bechermalve durch Aussaat im Winter bis Frühling. Das Substrat nur mäßig feucht halten und die Aussaatschale in einer Plastiktüte verschließen. Bei 21 °C beträgt die Keimdauer ca. 15 bis 21 Tage. Sind die Sämlinge groß genug, pikiert man sie in etwa 8 cm große Töpfe. Später kann man sie mit 60 cm Abstand ins Gartenbeet pflanzen.

Eine typische Krankheit der Bechermalve ist die Brennfleckenkrankheit.  Man kann sie vermeiden, indem man das Saatgut unmittelbar vor der Aussaat zunächst 20 bis 30 Minuten in 50 Grad warmes Wasser taucht. An der Pflanze erkennt man die Pflanzenkrankheit an schwarzen Verfärbungen an den Bechern und Gliedern. Die befallenen Pflanzen müssen vernichtet werden. Auch Malvenrost kann die Pflanzen befallen. Zu erkennen ist die Krankheit durch große Mengen dunkler bis schwarzer hervorstehender Sporenlager an der Blattunterseite. An der Blattoberseite sind helle, auch gelblich-bräunliche Flecken erkennbar, die im Herbst schwarz werden.  Nach dieser Erkrankung sollte der Standort gewechselt werden. Der Boden darf nicht zu fest und klebrig sein, nicht zu stickstoffbetont düngen. Pflanzenstärkungsmittel spritzen. Oft hilft auch eine Mischkultur mit Dahlien.

Die Buschmalve sät sich oft selbst aus.
Sie ist eine gute Schnitt- und Trockenblume (Samenstände).
 


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