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Strohblumen / Sand-Strohblumen |
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Pflanzen im Garten -
Sommerblumen
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Strohblume & Sand-StrohblumenDie Gattung der Strohblumen umfasst ca. 500 Arten. Sie gehören alle zur Familie der Korbblütengewächse. Einige Arten der Strohblume behalten auch nach dem Trocknen die Färbung der Blütenkörbe. Sie eignen sich daher sehr gut für Trockensträuße. Einige Arten eignen sich hervorragend als Beet- und Balkonpflanzen.
Eine Artenvielfalt der Strohblumen findet man in der Kapregion und in Australien. Einige wenige Arten findet man auch in der Mittelmeerregion, sowie in Neuseeland und im westlichen und zentralen Asien.
Die Strohblume ist eine krautige Pflanze. Es gibt einjährige und mehrjährige Arten. Die bekanntesten Strohblumen sind die Garten-Strohblume (H. bracteatum), die Sand-Strohblume (H. arenarium), die Mittelmeer-Strohblume (H. stoechas), die Italienische Strohblume (H. italicum) und die so genannte Stinkende Strohblume (H. foetidum).
Die Sand-Strohblume ist in Mitteleuropa nur stellenweise verbreitet. Die Sand-Strohblume kommt von Südskandinavien über Mitteleuropa bis nach Südost- und Osteuropa vor. Sie ist nach BArtSchV besonders geschützt und gilt auch als im Bestand gefährdet. Die Sand-Strohblume ist eine mehrjährige Pflanzenart. Die Sand-Strohblume erreicht eine Wuchshöhe zwischen 10 und 30 cm. Sie wächst in der Regel vorzugsweise in Sandfluren und auf Heiden, ebenso auf Dünen und in Kiefernwäldern. Sie bevorzugt trockene, lockere und zumindest oberflächlich entkalkte Sandböden. Die Laubblätter sind auf beiden Seiten wollig-filzig behaart. Die unteren Laubblätter sind länglich-eiförmig und stumpf, die oberen Laubblätter sind hingegen schmaler und zugespitzt ausgebildet und im unteren Teil bis 10 mm breit. Die Blütenkörbchen der Sand-Strohblume haben bis zu 30 glänzende Hüllblätter. Diese sind gold- oder zitronengelb gefärbt. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober.
In der Heilpflanzenkunde wird die Strohblume zur Anregung der Gallenabsonderung, sowie der Magensaft- und Bauchspeicheldrüsensekretion und der Harnausscheidung verwendet. Sie ist auch ein bewährtes Mittel gegen Gallenleiden. In der Homöopathie wird sie gegen Ischiasschmerzen eingesetzt.
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