Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Pflege, Schnitt
Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) gehört in die Familie der Korbblütler. Vielen Menschen ist der Wasserdost auch unter den Namen Wasserhanf oder Kunigundenkraut bekannt. Von den weltweit 40 verschiedenen Arten ist in Europa nur der Eupatorium ...cannabinum bekannt. Dieser wächst hauptsächlich auf feuchten Wiesen, doch er wird nach und nach auch in immer mehr Naturgärten heimisch. Dies vor allem auf Grund seiner Einsetzbarkeit als Heilpflanze für verschiedene Erkrankungen.
Beim Wasserdost (Eupatorium cannabinum handelt es sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze, die bis zu 2m hoch werden kann. Bei dieser Größe weist der Wasserdost dann auch einen sehr dicken Blütenstängel auf, an dessen Ende sich mehrere Blütenkelche befinden. Vor allem die Tatsache, dass der Wasserdost zum einen vielseitig verwendbar ist und zum anderen wenig Pflege bedarf macht ihn zu einer idealen Pflanze für Naturgärten oder am Rand von Gartenteichen.
Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) gedeiht am besten in feuchten, lehmigen Böden. Der ideale Standort ist daher ein Gewässerrand. Auch sollte man die Pflanzen am besten im Halbschatten anpflanzen. Mit hohen Bäumen im Hintergrund fühlt sich der Wasserdost sehr wohl. An einem solchen Standort kann die Pflanze mehrere Jahre gehalten werden. Wenn man den ...
Wasserdost in einem Kübel halten will, so ist eine wöchentliche Düngung notwendig. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass man den Dünger so gut wie möglich verdünnt, da es sonst zu Schädigungen durch Überdüngen kommen kann.
Da die Pflanze sehr groß wird, kann es bei entsprechender Witterung notwendig sein, die Blütenstängel zusammenzubinden, um sie vor Umknicken zu bewahren. Dies ist allerdings nur bei sehr regnerischem Wetter mit starkem Wind notwendig. Die Pflege der Pflanze beschränkt sich auf das Rückschneiden und eventuelle Teilungen zur Verbreitung.
Selbstverständlich kann auch der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) von Pflanzenschädlingen befallen werden. So kann es zum Beispiel zum Befall von Blattläusen oder weißen Fliegen kommen. Diesen Schädlingen kann man jedoch mit einem Tabaksud Herr werden.
Die Pflanze eignet sich hervorragend, um sie in einer Vase zu präsentieren. Die Blütenstängel sind schnittreif, wenn die Blüten halb geöffnet sind. Sie halten sich dann auch eine recht lange Zeit im Wasser. Die Pflanze selbst wird im Frühjahr zurückgeschnitten. Hier kann man die Länge beliebig kürzen und so die Ausbreitung als auch die Wuchshöhe bestimmen.
Die Teilung der Pflanze kann alle 2 - 4 Jahre durchgeführt werden. Diese Pflanzen sind dann groß genug, um sie umzusetzen und somit den Wasserdost zu vermehren. Jüngere Pflanzen sind noch nicht kräftig genug, um an einer anderen Stelle anzuwurzeln.
Viele Gärtner schätzen die Pflanze, weil sie als Heilpflanze verwendet werden kann. Prinzipiell kann man sämtliche Pflanzenteile nutzen. Dazu ist es selbstverständlich wichtig, dass die Pflanze keine Schädlinge aufweist, gegen die mit chemischen Mitteln vorgegangen werden muss.
- Selbstbefruchtende Kiwi, Kiwipflanzen und Kiwibäume
- Pflegeleichte Zimmerpflanzen
- Ariocarpus - Pflege (fissuratus, retusus, kotschoubeyanus)
- Chrysantheme (Chrysanthemum) Pflege
- Winterharte Kübelpflanzen für den Hauseingang
- Sonnenblume, Sonnenblumen
- Typische Pflanzen im Aquarium
- Guzmanie (Guzmania) - Pflege
- Hortensie Forever & Ever® - Pflege
- Petunien selbst ziehen
Unsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!