Zinnie, Zinnia - Aussaat und Pflege

Die Verwandtschaft mit den Astern können Zinnien nicht verhehlenDie Zinnie ist eine einjährige krautige Schnittblume und zählt zur Familie der Asterngewächse. Der natürliche Ursprung des Korbblütlers sind Brachflächen und Wegränder in zentral Mexiko und Nicaragua. Die Pflanze erkennt man an einen aufrechten, unverzweigten bis verzweigten Wuchs, die eine Größe von bis zu einem Meter erreichen kann.

Es existiert eine Reihe verschiedener Zinnia-Sorten, die sich in Sachen Wuchsform und Aussehen deutlich voneinander unterscheiden. Seit dem 19. Jahrhundert werden in europäischen Gärtnereien

neue Sorten der Schmuck-Zinnie gezüchtet. Diese kommt mal mit einfachen, mal mit dicht gefüllten Blüten daher, die Färbung der Blütenblätter reicht dabei von weiß über gelb bis hin zu unterschiedlichen Rottönen.

Besonderheiten der Zinnie
  • Zinnien benötigen sehr wenig Pflege, aber genügend Feuchtigkeit während der Sommersaison, um einen möglichst kräftigen Stiel auszubilden.
  • Bei einer Aussaat im Monat März erstreckt sich die Blütezeit der bunten Sommerblume von Anfang Juli bis Ende Oktober.
  • Da die Zinnie äußerst frostempfindlich ist, kann eine Überwinterung der Pflanze nur an warmen Orten erfolgen, was eine Topfbepflanzung nahelegt.
  • Im Normalfall werden Zinnien zu jedem Frühjahr erneut an den gewünschten Ort im Garten neu ausgesät.
Zinnien - Pflege

Zinnien sind Wärme liebende Gewächse und benötigen zum prächtigen Gedeihen sonnige, geschützte Standorte. Der Boden sollte eine gute Durchlässigkeit und ausreichend vorhandenes Substrat aufweisen. Dabei eignet sich hervorragend Gartenkompost oder mit Stallmist angereicherter Boden. Der für den eigenen Garten bewährte Standort sind freiliegende Blumenbeete, oder Rabatten. Auch Gemüsebeete bieten der Zinnie einen möglichen Platz, da hier von besonders Tomatenpflanzen profitieren. Die positive Eigenschaft der Zinnie liegt in der Abwehr von Fadenwürmern, die es oft auf die Wurzeln der Tomatenpflanzen abgesehen haben.

Bereits im Februar kann damit begonnen werden, das überall im Fachhandel erhältliche Zinnien Saatgut vorzuziehen. Dazu werden maximal drei Samen in ein niedriges Pflanzgefäß zu 3 mm Tiefe mit Anzuchterde bedeckt und an einen warmen Platz im Haus gestellt. Die Keimdauer beträgt dabei in der Regel 10 bis 12 Tage. Ab Mitte Mai können die vorgezogenen Pflanzen dann hinaus ins Freie gepflanzt werden. Auch kann eine direkte Saat ins Freiland ab diesen Zeitpunkt erfolgen. Dabei sollte beachtet werden, dass Zinnien am besten in Reihen ausgesät werden sollten von zirka 30 cm Abstand zueinander in einer Tiefe von 3 cm.

Neben den verschiedenen Blütenfarben gibt es auch Zinnien mit getupften BlütenFür Blumenliebhaber die auf schnelle Weise ihren Garten mit Zinnien bereichern wollen, können sich auf Wochen- oder Gartenmärkten ab Ende Mai nach jungen Pflanzen umsehen. Ab dem Beginn frostfreier Nächte sind Zinnien bereit in den Garten ausgepflanzt zu werden. Dabei sollte man einen Abstand von etwa 25 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einhalten. Ideal ist ein sonniger, windgeschützter und nährstoffreicher Standort, der Boden sollte dabei nie austrocknen. Damit die Pflanzen den ganzen Sommer blühen, schneidet man regelmäßig das Verwelkte ab, denn das regt
die Knospenbildung an und lässt die Pflanze verzweigen.

Blütezeit von Zinnien

Die Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Juli bis Oktober. Die Blüten sind recht groß und erreichen einen Durchmesser von bis

zu 5 cm, teilweise auch größer. Die Zinnie besitzt kräftig grüne Laubblätter in Dreiecksform.

Düngung von Zinnien

Auch die Zinnie benötigt für ihre Intensive Farbenpracht eine ausreichende Wasser- und Nährstoffzufuhr. Freilandpflanzen sollten von daher einmal pro Monat mit einem Flüssigdünger versorgt werden. Nicht zu empfehlen ist der Einsatz von Langzeitdünger bei einjähriger Lebensdauer der Pflanze. Als Topf- oder Balkonpflanze kann die Zinnie aufgrund des Platzangebots regelmäßig einmal pro Woche eine Düngung in Form von Flüssigdünger erhalten. Bei einem substratreichen Boden als Pflanzgrundlage, der im Vorjahr mit Kompost gedüngt wurde ist die Zugabe von Dünger nur bedingt notwendig und richtet sich an den Bedarf der Zinnie.

Schnitt und Vermehrung

Zinnien wachsen in aufrechter natürlicher Art, für ein vielfaches Blütenergebnis werden an der jungen Pflanze die Endspitzen eingekürzt um einen buschigen Wuchs mit mehreren Blüten zu erzielen. Welkes und verblühtes Material sollte zu jeder Zeit entfernt werden um eine schöne Nachblüte zu erreichen. Nach dem Abblühen im Herbst wird die gesamte Pflanze aus der Erde genommen und entsorgt. Wenn man Zinnienpflanzen selbst vermehren möchte, kann man die abgeblühten Blütenstände am Stängel trocknen lassen und den Samen mühelos an einem trockenen und Licht geschützten Ort für das kommende Jahr aufbewahren.

Krankheiten und Schädlinge

Bei einer zu dichten Bepflanzung kann vereinzelt Mehltau auf den Blättern auftreten. Dieser ist erkennbar durch seinen weißen und klebrigen Belag. Mehltau kann durch den Schnitt befallener Stellen einfach behandelt oder mit einem Fungizid bekämpft werden. Eine nachhaltig ökologische Anwendung gegen Mehltau kann mit einer Spritzung von Milch oder Molke erfolgen, dabei wird Molke 1:1 oder Milch 1:5 im Verhältnis mit Wasser gemischt und aufgetragen.

Zinnia sind beliebte Sommerblumen mit anhaltender BlütenprachtWissenswertes zu Zinnien in Kürze

Zinnien sind nicht nur für den eigenen Garten sehr beliebt, sondern eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihren leichten Pflegebedarf und die langlebige Blütenpracht aus. Zudem lassen sie sich mit anderen Stauden und Gräsern gut kombinieren, um dem Garten das gewisse Ambiente zu verleihen. Sie blühen über die ganze Sommersaison in verschiedenartigster Farbenvielfalt. Sowohl geeignet für das Freiland, als auch in einem Topf auf Terrasse oder Balkon. Die positiven Eigenschaften der Pflanze, von der einfachen Aussaat bis zur möglichen Überwinterung machen die Zinnie zu einer bunten Sommerblume für Hobbygärtner und Blumenliebhaber.
  • Die Zinnie, mit lateinischem Namen als Zinnia elegans Compositae bezeichnet, gehört zur Familie der Korbblütler.
  • Ursprünglich stammt die Pflanze aus Mexiko, wird heute als einjährige Pflanze gerne in Beeten, Balkonkästen und Kübeln eingesetzt.
  • Ein sehr schönes Bild ergibt sich mit der Kombinierung von Lavendel und Salbei.
  • Es gibt eine Reihe verschiedener Sorten, die sich in erster Linie von ihrer Wuchshöhe unterscheiden.
  • Zudem findet man sie in den verschiedensten Färbungen: von Weiß über Gelb bis hin zu den verschiedensten Rottönen.
  • Die Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Juli bis Oktober. Die Blüten sind recht groß und erreichen einen Durchmesser von bis zu 5 cm.
  • Das Laub der Zinnie ist kräftig grün und die Blätter sind lanzettlich bis eiförmig.
  • Die Aussaat kann direkt im Freiland erfolgen, zuvor muss sich jedoch der Boden erwärmt haben. Auch die Vorzucht in Töpfen und Schalen ist möglich.
  • Optimal ist eine Temperatur zwischen 20 und 25 °C, dann erfolgt die Keimung bereits nach 10 bis 24 Tagen.
  • Förderlich ist ein heller Standort, wenn möglich auf der Fensterbank.
  • Die Jungpflanzen sollte man an die Bedingungen des Freilandes gewöhnen und in das frostfreie Freilandbeet pflanzen.
  • Bei direkter Aussaat muss eine Pikierung erfolgen, sobald die Sämlinge groß genug sind.
  • Die Zinnie benötigt einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort, sowie einen durchlässigen Boden.
  • Bei einer Umpflanzung sollte man darauf achten, dass die empfindlichen Wurzeln nicht verletzt werden.
Tipp der Redaktion

Blüten der Zinnie, die verblüht sind, sollten entfernt werden, damit eine gute und reiche Nachblüte erzielt wird. Es empfiehlt sich, die Pflanzen regelmäßig einmal die Woche zu düngen und regelmäßig zu gießen. Staunässe muss jedoch vermieden werden. Die Zinnie kann von Spinnmilben, Schnecken und Blattläusen befallen werden. Diese tierischen Schädlinge müssen frühzeitig bekämpft werden.