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Adonisröschen

Das Adonisröschen, mit lateinischem Namen als Adonis vernalis, aesrivalis bzw. autumnalis bezeichnet, stammt aus der Familie der Hahnenfussgewächse. Die lateinische Bezeichnung bezieht sich auf die Jahreszeit, in der die Blüte stattfindet, Frühjahr, Sommer oder Herbst.

Im Volksmund werden ...



noch zahlreiche andere Namen verwendet, wie beispielsweise falsche Hellebore, falscher Nieswurz, böhmischer Nieswurz oder Teufelsauge.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Osteuropa, ist aber auch vereinzelt in Deutschland anzutreffen, wo sie Steppengebiete bevorzugt. Das Adonisröschen gehört zu den Giftpflanzen und steht unter Naturschutz.

Dabei handelt es sich um eine Staude, die eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimetern erreicht. Die Stängel sind aufrecht und die Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu 7 Zentimetern. Sie sitzen einzeln und endständig.

Das Frühlings-Adonisröschen besitzt zitronengelbe Blüten, die der Sommer- und Herbst Adonisröschen sind dagegen rot gefärbt. In den Blüten befindet sich der höchste Gehalt von herzwirksamen Glykosiden. Daher werden die Blüten auch häufig gesammelt und medizinisch verwendet. Verwendung finden jedoch nicht nur die Blüten, sondern grundsätzlich alle oberirdischen Pflanzenteile.

In einigen Medikamenten findet man die Bestandteile des Adonisröschens wieder. Hierbei handelt es sich um ...



Medikament, das eine Verbesserung der Herzleistung hervorruft und vor allem bei leichteren Herzleistungsschwächen eingesetzt wird. Meist bestehen diese Medikamente aus einer Kombination, in der auch andere herzwirksame Drogen eingesetzt werden.

Aber: Von einer Selbstmedikation mit Adonisröschen ist abzuraten, da bisher keine ausreichenden Untersuchungen zur Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit vorliegen.

Eine Vergiftung durch das Adonisröschen macht sich mit folgenden Symptomen erkenntlich: Schwindel, Übelkeit, Durchfall und schneller Puls. Eine Blutdrucksteigerung mit anschließendem Abfall und entstehenden Herzrhythmusstörungen weisen auf eine schwere Vergiftung hin, die durch Kammerflimmern zum Tod führen kann.

Weitere Stauden sind unter anderem: Glockenblume, Storchschnabel, Astern und Akelei.



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