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Gartenstauden im Überblick, Staudengarten |
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Pflanzen im Garten -
Stauden
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Gartenstauden im ÜberblickStauden sind ausdauernde, krautige Pflanzen, die im Vergleich zu Bäumen und Sträuchern am oberirdischen Pflanzenteil nicht verholzen, sondern weich sind. In der Regel sterben sie nach jeder Vegetationsperiode ab, überdauern allerdings mehrere Jahre und blühen und fruchten in jedem Jahr neu.
Stauden wachsen auch unter der Erde, weshalb die Pflanzen jedes Jahr größer werden und üppiger blühen. Stauden schneidet man im Herbst bodennah ab, während es allerdings einige Stauden gibt, bei denen man nur das Verblühte abzupft. Diese Stauden haben ihren ganz eigenen Rhythmus und
ziehen sich nach der Blütezeit eigenständig ein. Je nach Art überwintert Rhizomen, Knollen, Zwiebeln und Wurzelspeicher unter der Erdoberfläche oder auch ganz knapp darüber.
Die Stauden treiben aus den Überwinterungsknospen in der folgenden Vegetationsperiode wieder aus. Allerdings gibt es auch Stauden, die unter die wintergrünen Arten fallen und oberhalb der Erdoberfläche nicht absterben. Sie ragen nur wenigen Millimeter aus der Erde heraus und werden so vom Schnee überdeckt. Es gibt ein großes Spektrum an Stauden, die von Sukkulenten bis hin zu großen Prachtstauden reichen. Des Weiteren zählen viele winterharte Farne, Gräser, Zwiebel- und Knollenpflanzen sowie Wasserpflanzen zu den Gartenstauden. Die Gartenstauden sind in gärtnerisch unterschiedliche Lebensbereiche eingeteilt. So gibt es die Waldstauden, Gehölzrandstauden, Freiflächenstauden, Steingartentauenden, die alpinen Stauden, Prachtstauden auch Beetstauden genannt, und die Uferstauden.
Aufgrund dieser Einteilung kann man bei der Gartenplanung auf die einzelnen Bedürfnisse der Stauden Rücksicht nehmen. Stauden, die man in den deutschen Gärten findet, stammen aus den gemäßigten Klimazonen der ganzen Welt. Dabei gibt es viele Stauden, die schon seit mehreren Jahrhunderten in Gärten in Mitteleuropa kultiviert werden. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fand man vor allem Gewürz- und Heilpflanzen in den Gärten, während es nur recht wenige Schmuckstauden gab.
Durch die Einführung von Stauden aus fremden Ländern und einer intensiven Zuchtarbeit kam es im Laufe der Jahre zu vielen kunstvollen Pflanzungen. Die Vermehrung von Stauden erfolgt durch die Teilung der Stöcke. Teilweise gibt es auch Sorten, bei denen die Vermehrung durch Samen oder Wurzelschnittlinge erfolgt.
Stauden pflanzt man am besten im Frühling und im Herbst. Die im Herbst gepflanzten Stauden haben dabei meist eine bessere Überlebenschance. Wie bei vielen anderen Pflanzen auch, gilt bei Stauden, dass sie jederzeit gepflanzt werden können. Allerdings bieten die meisten Gartenzentren vermehrt im Frühjahr und Herbst die Stauden an. Kauft man Stauden in einem Gartencenter, sollte man darauf achten, dass die Töpfe sehr gut durchwurzelt sind. Des Weiteren sollte der Wurzelballen feucht und kräftig sein, denn so hat man viele Jahre lang Freude an den Stauden.
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