Stapelia & gigantea grandiflora (Aasblume) - Pflege

Die Stapelia grandiflora gehört nicht zu den Kakteen, obwohl viele Menschen das meinen, wenn sie diese Pflanze zum ersten Mal sehen. Das liegt an den dicken, fleischigen grünen Blättern, die die Ähnlichkeit mit einem Kaktus hervorrufen.

Nein, die Stapelia grandiflora, zu Deutsch die Aasblume, gehört zur Gruppe der Sukkulenten und stammt aus Afrika. Als Sukkulenten werden die Pflanzen mit diesen dickfleischigen Blättern bezeichnet, die in den letzten Jahren immer häufiger bei uns zu sehen sind. Sie stammen aus wärmeren Regionen und haben sich mittlerweile mit unserem Klima arrangiert.

Stapelia grandiflora ist

eine unscheinbare Pflanze, die wie bereits gesagt entfernt an einen Kaktus erinnert. Sie gehört zu den Seidenpflanzengewächsen und trägt beeindruckende Blüten. Die Blüten sind sehr groß und sternförmig.

Von der Farbe her sind sie sehr dunkel, oft mit einem roten Rand. Trägt die Stapelia grandiflora Blüten, dann ist sie keineswegs mehr unscheinbar, sondern wirklich wunderschön. Sowohl der Stamm als auch die Blüten sind mit feinen Härchen besetzt.

In der Pflege ist die Stapelia grandiflora völlig anspruchslos. Sie braucht jedoch Wärme, denn sie kommt aus Afrika. Auch im Winter sollte die Temperatur nicht unter 10 Grad Celsius abfallen, das verträgt sie nicht.

Außerdem darf sie nur sehr wenig gegossen werden. Eine Dürreperiode schadet dieser Blume nicht, wohl aber ein Zuviel. Dann reagiert sie mit Ausschlag. Sie bekommt dunkle Flecken an den Trieben und der davon befallene Trieb erholt sich auch nicht wieder, sondern muss entfernt werden. Die Dame ist halt auf Diät.

Licht benötigt die Stapelia grandiflora auch. Sie sollte einen hellen, sonnigen Standplatz haben. Vor zu starker Sonneneinstrahlung sollte man sie aber ebenfalls schützen. Ansonsten muss man bei dieser Blume weiter nichts beachten. Düngen kann man sie wie alle Sukkulenten mit Kakteendünger, das vertragen sie gut.

Der deutsche Name dieser Blume ist Aaspflanze. Das ist keine schöne Bezeichnung für diese Blume
und hat ihren Ursprung in dem etwas unangenehmen Geruch, den die Blume verströmt und der an Aas erinnert.

Wer also mit einer empfindlichen Nase ausgestattet ist, sollte die Stapelia grandiflora vielleicht nicht ins Wohnzimmer platzieren, sondern eher in Räumlichkeiten unterbringen, in denen der Geruch nicht störend wirkt, vielleicht in den Wintergarten. Dort wäre die Stapelia grandiflora prima aufgehoben.

stapelia gigantea (Aasblume) - Pflege

Der Name ist Programm. Stapelia gigantea bildet von allen Stapelia Arten die größten Blüten. Diese sind auch sternförmig, wie bei den anderen Arten, und können im Durchmesser bis zu 35 cm erreichen. Die Blüten sind ganz leicht getönt und haben viele dünne rote Streifen, außerdem sind sie mit feinen Härchen besetzt. Eine blühende Stapelia gigantea ist schon ein besonderer Anblick.

Die Stapelia gigantea blüht jedoch nur dann, wenn sie auch genügend Licht erhält. Licht ist für alle Arten der Stapelia wichtig. Stehen sie zu dunkel, entwickeln sie keine Blüten. Daher ist der Standplatz von enormer Wichtigkeit. Sonne schadet der Blume nicht, vor zu starker Sonneneinstrahlung sollte man sie jedoch schützen. Außerdem sind die Pflanzen sehr bescheiden. Außer Helligkeit benötigen sie nicht mehr viel.

Wärme ist noch wichtig. Der Standplatz der Blume sollte auch im Winter nicht unter 10 Grad Celsius haben, denn diese Blumen kommen aus Afrika und haben

sich zwar an unser Klima angepasst. Aber Sonnenkinder sind sie immer noch.

Beim Gießen sollte man bei der Stapelia gigantea sehr zurückhaltend sein. Zuwenig Wasser verzeiht sie, zuviel jedoch nicht. Wenn man Stapelia gigantea zu stark gießt, werden ganz leicht die Triebe braun oder zeigen schwarze Flecken und Verfärbungen. Auch ist sie dann anfällig für Pilzbefall.

Dann kann man den befallenen Trieb nur noch entsorgen, erholen wird er sich nicht mehr. Zum Düngen eignet sich auch Kakteendünger. So wird die Pflanze ja auch oft für eine Kakteenart gehalten, denn die dicken, fleischigen Triebe erinnern stark an Kakteen.

Es handelt sich jedoch um die Gruppe der Sukkulenten. Diese Pflanzen haben eine wärmere Heimat und können in ihren dicken Trieben viel Wasser speichern. Sie sind allgemein sehr genügsam, das haben sie mit den Kakteen gemeinsam.

Der deutsche Name Aasblume wird der Pflanze nicht gerecht. Zwar duftet sie nicht sehr gut, aber die Schönheit ihrer Blüten macht das wieder wett.