Astrophytum
Astrophytum ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse mit sechs Arten. Sie bilden flachkugelige oder bis 1,8 m hohe, säulenartige Stammsukkulenten.Das Verbreitungsgebiet ist das mexikanische Hochland mit seinen Trockenzonen.
Die Astrophyten sind Meister der Tarnung. Sie ...
passen sich optisch perfekt an ihre Umgebung an. Das ist überlebenswichtig, um nicht von Eseln, Ziegen und Schafen gefressen zu werden. Am liebsten tarnen sie sich als Steine. Allerdings können die Pflanzen immer noch niedergetreten werden, was ihnen auch nicht gut bekommt. Einige Astrophytum-Arten besitzen recht starke Dornen. Diese schützen auch vor Fressfeinden. Trotz aller Tarnung findet man große und alte Exemplare nur noch in sehr unzugänglichen Lagen zwischen dornigen Gehölzen.
Astrophyten verzweigen sich manchmal. Dies geschieht aus der Basis heraus. Auch kann es durch Verletzung des Vegetationspunktes zum Ausbilden von Zweigen kommen.
Es gibt Arten, die weisen scharfe und tiefe Rippen auf. Diese Rippen können auch flach sein. Sie geben den Pflanzen das Aussehen eines Seeigels. Typisch ist die Beflockung der Epidermis. Diese kann sehr dicht sein, aber auch ganz fehlen. Es gibt dornige, aber auch dornlose Arten.
Die Blüten der Astrophyten werden aus den Areolen gebildet. Sie sind ausschließlich gelb (einige mit rotem Schlund) und ...
meist recht groß.
In der Natur gibt es keine Hybriden, da die Areale der einzelnen Arten oft Hunderte Kilometer voneinander entfernt liegen. In Kultur hybridisieren sie aber recht leicht.
Die Pflanzerde sollte ein vorwiegend anorganisches Substrat sein. Gut geeignet ist Kakteenerde mit einem 50 %igen Anteil von Lava- oder Urgesteinsgrus. Als Standort wird ein heller, möglichst vollsonniger Platz bevorzugt. Die Pflanze sollte nur mäßig gegossen werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Von Mai bis September verabreicht man den Pflanzen einmal im Monat etwas Kakteendünger.
Die Überwinterung erfolgt hell, völlig trocken und am besten bei 8 Grad Celsius.
Vermehrt werden die Astrophyten durch Samen. Dieser keimt meist schon nach 4 bis 6 Tagen. Die Sämlinge wachsen oft gepfropft besser. Ein späteres Bewurzeln fördert den natürlichen Habitus.
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