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Sedum-Arten, telephium, reflexum, rosea

Sedum-Arten werden auch Fetthennen oder Mauerpfeffer genannt. Den Namen Fetthenne verdanken sie ihren dicken, wasserspeichernden Blättern und der Art ihrer Vermehrung.

Sie bringen viele seitliche Ableger hervor, ...



wie eine Henne ihre Kücken. Die Bezeichnung Mauerpfeffer stammt von ihrem trockenen Lebensraum, z.B. einer Mauer und ihrem Stoffwechsel.

Fetthennen sind ausgesprochene Sonnenkinder und Hungerkünstler. Ihr Farben- und Formenreichtum ist immens, es gibt etwa 500 Arten. Sie stellen keine Ansprüche an den Boden, nur zu feucht dürfen die Substrate nicht sein. Man macht sie mit Sand oder Kies durchlässig. Die meisten Fetthennen sind frostfest und benötigen keinen besonderen Schutz. Sie sind vielseitig einsetzbar und besiedeln die kärgsten Böden, dienen als Rasenersatz. Für Clematis und Lilien bieten sie Schatten für die Wurzeln. Einige Arten sind sogar für die Kräuterküche verwendbar, verfeinert Salate, Suppen und Soßen. Einige Exemplare kommen auch gut mit schattigen Plätzen zurecht. Insgesamt sind die Sedum-Pflanzen vielseitig und pflegeleicht.

Sedum telephium wird auch Purpurfetthenne genannt. Die Pflanze bildet Horste und wird bis zu 60 cm hoch. Ihr Laub ist graugrün und am Rand gezähnt. Diese Art blüht im Herbst, von September bis Oktober. Der Fruchtstand ...



ziert die Pflanzen bis ins Frühjahr. Sedum telephium ist gut als Schnittpflanze geeignet. Es ist eine widerstandsfähige und anpassungsfähige Art. Sie mag Sonne und einen trockenen Boden. Ansonsten stellt sie kaum Ansprüche. Vermehrt werden die Pflanzen durch Teilung, Stecklinge oder Aussaat.

Sedum reflexum wird auch als Felsenfetthenne bezeichnet, wie auch Sedum rupestre. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 20 cm. In den Blütenständen stehen bis zu 50 Blüten dicht beisammen. Sie sind leuchtend gelb. Auch die Früchte werden bei Reife gelb. Die Pflanze kann als Küchenkraut verwendet werden, als Würze für Suppen und Salate. In Supermärkten wird sie als Grüne Tripmadam bezeichnet.

Sedum rosea, auch Rosenwurz genannt, ist eine anspruchslose unde winterhart Staude, die durch ihre Form auffällt. Die Stängel gehen zu mehreren von dem Wurzelstock aus. Die Blätter sind sukkulent und blaugrün. Die Blattreihe vor dem Blütenstand ist gezähnt. Die Pflanze wächst am besten auf sandig-steinigem Boden. Sie wird 5 bis 35 cm hoch. Die gelben Blüten werden beim Verblühen rot-orange und riechen gut. Die Pflanze wird in vielen Ländern als Heilpflanze verwendet.



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