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Bananenstaude- Musa

Der schwedische Naturforscher Carl von Linné benannte diese herrliche Pflanze nach Antonius Musa, dem Leibarzt von Kaiser Augustus. Es gibt etwa 75 Arten, die inzwischen in den Tropen der ganzen Welt verbreitet sind. Als zimmer- und Kübelpflanze sind 3 Arten gebräuchlich.

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Die Banane ist sowohl in Asien, als auch in Australien, in Neuginea, auf den Philippinen sowie in Afrika zu Hause.

Pflanzengestalt

Bananen haben weiche, riesige Blätter, die an den natürlichen Standorten stets von wind zerfetzt und eingerissen aussehen. Ihre Stämme sind Scheinstämme, nach der Fruchtbildung sterben sie ab, allerdings treibt die Pflanze aus dem verdickten Wurzelwerk wieder aus.

Pflege

Bananen verlangen einen sehr hellen Platz, und dies auch im Winter. Kann man die Helligkeit im Winter nicht garantieren, so sollte man die Blätter zuvor abschneiden. Sie treiben im Frühjahr bei Wärme und Sonne wieder aus. Allerdings macht es dem neuen Trieb manchmal Schwierigkeiten, aus der alten Blatthülle am Stamm hervorzubrechen, ...



deshalb sollte man den Stamm so weit einschneiden, bis die grünen Triebe zu erkennen sind. Musa verdunstet durch die riesigen Blätter viel Wasser, deshalb im Sommer reichlich gießen und jede Woche einmal einen Volldünger verabreichen. 

Als Substrat verwendet man einen lehmig humosen Boden, man sollte etwas Lauberde hinzufügen. Als Zimmerpflanze eignet sich besonders gut Musa acuminata, die so genannte Zwergbanane, die sogar Blüten und Früchte bekommen kann. Die bekannte Zierbanane bildet heute die eigene Gattung Ensete M. basjoo, die japanische Faserbanane, wird etwa 4 m hoch. Sie ist an unempfindlichsten gegenüber kalten Temperaturen, verträgt sogar kurzzeitig Frost, wenn ihre Wurzeln geschützt werden. Die oberirdischen Pflanzenteile werden dann vermutlich zurückfrieren, aber die pflanze treibt wieder aus und wird innerhalb eines Sommers wieder üppig und schön.

Vermehrung

Musa treibt unterirdisch Ausläufer, wächst ausgepflanzt in Gruppen und kann daher leicht durch Abtrennen dieser jungen Ausläufer vermehrt werden.



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