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Pflegeanleitung für den Feigenbaum

Ein Feigenbaum stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Am besten geeignet ist tiefgründige Erde. Auch leicht saure Erde wird gut vertragen.  Gießen muss man ihn nur mäßig, dagegen ist er sehr empfindlich gegen Staunässe und übermäßige Feuchte. Das Wasser darf nicht zu kalkhaltig sein. Feigen bevorzugen ...



einen drainierten Boden, nahe an einer Wand. Sie mögen keinen Luftzug. Der Feigenbaum gilt als salzverträglich. Am besten als Düngung geeignet ist Kompostdüngung.

In laublosen Zustand ist er einigermaßen frostresistent. Früh- und Spätfrost verträgt er allerdings überhaupt nicht. In Deutschland kann man ihn nur in wenigen Gegenden draußen überwintern, vor allem in Weinbaugebieten. Im Winter bedeckt man den Boden und den unteren Stammbereich bis etwa 50 cm Höhe mit einer dicken Mulchschicht.

Im Sommer benötigt der Feigenbaum viel Sonne. Jungpflanzen sollte man allerdings vor praller Sonneneinstrahlung schützen. Ältere Pflanzen dagegen können gar nicht genug Sonne bekommen. Auch im Winter sollte die Feige möglichst hell stehen. Die Überwinterung sollte bei mehr als 10 Grad Celsius erfolgen. Im Freien ...



überwinterte Feigenbäume, die bis zum Boden hinunter erfroren sind, treiben oft aus den Wurzeln wieder aus.

Vermehrt werden die Feigenbäume über Stecklinge. Aus Samen kann man nur die Wildform ziehen. Im Handel erhältliche Bäume sind meist veredelt oder über Stecklinge gezogen.

Samen kann man aus einer reifen Frucht gewinnen, die man im Obst- und Gemüsehandel bekommt. Mit einem Löffel kann man Fruchtfleisch entnehmen und auf ein Stück Küchenkrepp schmieren. Nachdem alles getrocknet ist, kann man die Samenkörner abkratzen.

Diese können in einem Topf eingepflanzt werden. Nach etwa 2 bis 4 Wochen sollten sie keimen. Die Zeit ist abhängig von der Bodentemperatur. Wichtig ist, zur Anzucht nährstoffarme Erde zu verwenden, nur so können sich die Wurzeln gut entwickeln. Der pH-Wert sollte nicht über 7 liegen. Am sichersten ist es, spezielle Anzuchterde zu verwenden, diese ist keimfrei.

Wer Früchte von seinem Feigenbaum ernten möchte, muss dafür sorgen, dass sich die Wurzeln des Baumes nicht übermäßig ausbreiten können. Am besten füllt man den Boden mit Schotter aus und die Seitenkanten des Pflanzloches mit undurchdringlichem Material wie Gehwegbegrenzungsplatten. Nur so steckt der Baum seine Kraft nicht in Holz und Blätter. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr.



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