Kletterhortensie oder Clematis als Fassadenbegrünung?
Kletterhortensien schätzt man wegen ihrer schönen weißen Blüten und ihrem schnellen klimmenden Wachstums. Außerdem ist die Kletterhortensie winterhart bis minus 20 Grad Celsius. Sie blüht nicht nur in der Sonne, sondern auch im Halbschatten und Schatten./>
Der Standort sollte allerdings windgeschützt sein. Bei Südlage ist viel Wasser erforderlich. Auch muss die Wurzel bedeckt werden, am besten mit Mulch oder Polsterstauden. Spätfrost kann unter Umständen frische Triebe gefährden.
Die Kletterhortensie kann 12 bis 15 Meter hoch wachsen und bis 5 Meter breit. Sie erklimmt mit ihren Haftwurzeln große Höhen. In den ersten Jahren benötigt sie eine Kletterhilfe. Diese sollte 5 bis 10 cm von der Hauswand entfernt angebracht werden, da sonst der Putz durch Einwachsen der Haftwurzeln beschädigt werden kann. Die ersten Blüten werden relativ spät gebildet, erst nach etwa 5 Jahren.
Als Schädlinge treten Blattläuse, Spinnmilben und Dickmaulrüssler auf. Die Kletterhortensie kann auch von der Blattfleckenkrankheit und Echtem Mehltau befallen werden.
Clematis oder Waldrebe, wie sie bei uns auch heißt, überzeugt durch ihre vielen wunderschönen Blüten, die es in verschiedenen Farben, Größen und Formen gibt. Im Gegensatz zur ...
Kletterhortensie wird die Clematis nur etwa 2 Meter hoch. Allerdings gibt es auch Arten, die bis 5 Meter hoch werden können. Die Clematis gedeiht nur an einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Ost- und Westmauern sind besonders geeignet. Die Eingewöhnungszeit einer Clematis ist relativ lang. Der Boden darf auf keinem Fall sauer, weder zu trocken, noch zu sandig sein. Staunässe wird nicht vertragen. Zwar muss die Waldrebe regelmäßig gewässert werden, aber nicht zu viel. Der Fuß der Clematis sollte mit Mulch abgedeckt werden, damit eine Austrocknung der Wurzel verhindert wird.
Zum Wachsen benötigt die Clematis ein Klettergerüst.
Clematis sind, je nach Art mehr oder weniger stark als giftig einzustufen. Giftig sind alle Pflanzenteile. Die Vergiftungserscheinungen sind Reizerscheinungen der Nieren und des Nervensystems, Krämpfe und Lähmungen, sowie Durchfall. Auch die Haut kann gereizt werden.
Die Clematis wird oft von Mehltau befallen. Mit Netzschwefel kann man aber etwas dagegen tun. Nach langen Regenperioden taucht auch die Krautfäule auf. Diese bekämpft man mit Mitteln, welche Kupfer enthalten. Die Clematiswelke bedroht besonders junge Pflanzen. Die Blätter werden welk und schlaff. Die Pflanze sollte bis auf das gesunde Holz zurück geschnitten werden. Der Müll ist zu entsorgen (nicht auf den Kompost)!
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