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Clematis 'Huldine'

Die Blüten der Clematis 'Huldine' sind Perlmuttweiß und sehen aus, als wären sie aus feinstem, fast durchsichtigem Satin. Die Außenseite ist hell lilarosa eingefärbt. Die Staubgefäße sind grüngelb und mittelgroß. Die Blüten erscheinen im Juli. Dann blüht die Clematis ...



bis in den Oktober hinein. Die Größe der Blüten reicht von 8 bis 10 cm. Clematis 'Huldine' gehört zu den italienischen Waldreben und zeichnet sich durch eine üppige Blütenfülle, gepaart mit Robustheit und guter Winterhärte aus. Die Sorte passt zu fast allen anderen Clematis und zu den meisten Rosen. Ideal ist sie für historische Rosen, da sie an deren Blütezeit anschließt. Auch für die Gefäßbepflanzung ist diese Waldrebe geeignet. Allerdings handelt es sich um eine ziemlich starkwüchsige Clematis, die bis zu 4 Meter hoch wachsen kann und dann ein Klettergerüst benötigt. Clematisranken können sich nur an dünnen Zweigen, Ästchen oder Schnüren festhalten. Bei Stäben oder Pfählen müssen die Triebe angebunden werden.

Clematis 'Huldine' ist nicht sehr anspruchsvoll. Was unbedingt gegeben sein sollte ist ein vollsonniger Standort. Ansonsten ist sie mit normalem Gartenboden zufrieden, der nur nicht zu trocken oder zu nass sein sollte. Für eine gute Drainage ist zu sorgen, besonders in Pflanzgefäßen. Die Clematis wird eine handbreit tiefer ...



eingepflanzt. Der Fuß der Pflanze muss bei der Sonnenlage gut beschattet werden. Gegossen wird regelmäßig, aber immer erst dann, wenn die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Gedüngt wird im Frühjahr, mit mineralischem oder organischem Dünger. Während der Gartensaison düngt man regelmäßig mit Flüssigdünger, dem man dem Gießwasser beigibt. Während der Blütezeit wird nicht gegossen, die Blüten vergehen sonst schneller.

Clematis 'Huldine' gehört in die Rückschnittsklasse 3. Sie wird bis auf ca. 50 cm zurück geschnitten. Die beste Zeit dafür ist im November/Dezember.

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Stecklinge im Sommer. Stecklinge schneidet man aus festen, aber unverholzten Trieben. Sie sollten 12 bis 15 cm lang sein. Man schneidet zwischen zwei Blattansätzen. Die Blätter werden bis auf eines entfernt. Man behandelt den Steckling mit Wurzelmittel und steckt ihn in ein Sand/Erde-Gemisch. Nach ca. 6 Wochen sollten sich Wurzeln gebildet haben. 



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