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Clematis 'Julia de Correvon'

Clematis 'Julia de Correvon' ist eine der besten Viticella-Sorten.  Sie blüht reich und lange, hat große weinrote, sternenförmige Blüten. Sie stellt keine Anforderungen an den Standort, toleriert Trockenheit, ist absolut winterhart und ziemlich gesund. Die Blüten erreichen ...



eine Größe von 10 bis 12 cm und erscheinen von Juli bis September. Die Waldrebe macht sich sehr gut in Kombination mit historischen Rosen, da sie an deren Blütezeit anschließt. Im Herbst schmückt sich die Pflanze mit fedrigen, silbergrauen Fruchtständen, die lange halten. Obwohl sie gut 3 Meter hoch werden kann, ist sie durchaus für die Haltung in einem Pflanzkübel geeignet. Da sie starkwüchsig ist, kann man mit der Clematis Spaliere, alte Büsche oder sogar Bäume bewachsen lassen.

Bis auf einen reinen Schattenplatz kommt 'Julia de Correvon' mit jedem Standort zurecht. Als Pflanzsubstart reicht normale Gartenerde, solange diese nicht zu trocken oder nass ist. In jedem Fall sollte man die Pflanze tief einsetzen. Etwa 15 cm Erde gehören über die Wurzel. Des weiteren ist der Fuß der Clematis zu beschatten. Entweder pflanzt man Bodendecker oder Stauden davor oder man bringt eine ca. 10 cm dicke Mulchschicht aus. Wasser benötigt die 'Julia de Correvon' regelmäßig. Mit der erneuten Wassergabe wartet ...



man so lange, bis die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Zu viel Wasser ist schädlich. Nasse Füße führen oft zu Pilzbefall. Gedüngt wird im Frühling, dann mit einem organischen oder mineralischen Dünger. Außer in der Blütezeit kann man mit Flüssigdünger nachdüngen. Während der Blüte wird nicht gedüngt, weil die Blüten sonst nicht lange halten.

Clematis 'Julia de Correvon' gehört in die Rückschnittsklasse 3. Die Pflanze muss jährlich kräftig zurück geschnitten werden, ca. auf 25 cm über dem Erdboden. Die beste Zeit dafür ist im November/Dezember. Unterlassener Rückschnitt führt zu eingeschränktem Längenwachstum, einem Verkahlen der Pflanze von unten und sehr dünnen Trieben, die nur noch schwer Blüten ausbilden.

Die beste Art, die Pflanze zu vermehren ist durch Stecklinge. Man schneidet sie im Sommer. Man nutzt feste, aber nicht verholzte Triebe von etwa 15 cm Länge.



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