Clematis 'Terniflora' Rispenblütige Waldrebe
Clematis 'Terniflora', auch Rispenblütige Waldrebe genannt, ist eine spätblühende Sorte. Sie blüht weiß und zwar von August bis Oktober. Die Clematis gehört zu den Herbstblühern. Die Sternchenblüten sind klein, haben einen Durchmesser von nur 2 cm, erscheinen ...aber so zahlreich, dass die ganze Pflanze weiß aussieht. Man hat den Eindruck, sie sei mit Schnee bedeckt. Die Blüten wachsen an Rispen und duften leicht nach Jasmin. Bei der Menge der Blüten wird der Geruch ziemlich stark. Die Fruchtstände sind auch ausgesprochen dekorativ. Clematis 'Terniflora' ist starkwüchsig. Sie ist einfach in der Haltung, absolut pflegeleicht. Manchmal wächst sie so sehr, dass sie dann zu einem Ärgernis wird. Sie kann bis zu 10 Meter hoch wachsen und breitet sich gut aus. Im Vergleich zu den Blüten sind die Blätter der Clematis ziemlich groß.
Der Standort der Clematis 'Terniflora' sollte sonnig bis halbschattig sein. Sie liebt warme Plätze. In der Regel kommt die Pflanze mit normalem Gartenboden aus, wenn er nicht zu trocken oder nass ist. Man setzt die Pflanze etwa 10 cm tiefer und beschattet den Fuß. Das ist wichtig. Der Kopf der Clematis gehört aber in die Sonne. Der Wasserbedarf ist recht hoch. Wenn die Pflanze groß ist, ...
verdunstet sie über die relativ großen Blätter viel Wasser. Die Clematis mag jedoch keine nassen Füße. Es sollte erst gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Die Rispenblütige Waldrebe kommt besser mit Trockenheit zurecht, als viele andere Waldreben. Dauerhaften Wassermangel mag sie aber auch nicht. Gedüngt wird im Frühling mit organischem oder mineralischem Dünger.
Clematis 'Terniflora' ist winterhart bis ca. -15 Grad Celsius. In rauen Lagen sollte sie deshalb einen Winterschutz bekommen. Ein warmer Standort, beispielsweise an einer Hauswand ist günstig.
Clematis 'Terniflora' gehört in die Rückschnittgruppe 3. Sie sollte auf 50 cm über dem Erdboden zurück geschnitten werden. Die beste Zeit dafür sind die Monate November oder Dezember. Bei jungen Pflanzen schneidet man in den ersten Jahren zurück, um eine starke Verzweigung zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Stecklinge im Sommer. Stecklinge schneidet man aus festen, aber unverholzten Trieben. Sie sollten 12 bis 15 cm lang sein. Man schneidet zwischen zwei Blattansätzen. Die Blätter werden bis auf eines entfernt. Man behandelt den Steckling mit Wurzelmittel und steckt ihn in ein Sand/Erde-Gemisch. Nach ca. 6 Wochen sollten sich Wurzeln gebildet haben.
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