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Orchidee Cymbidium

- Höhe bis zu 120cm
- Breite bis zu 60cm
- Temperatur 20- 24 Grad Celsius
- Heller Platz ohne direkte Sonne
- Orchidee

Mit ihrer langen Blütezeit, die sich über den Winter und das Frühjahr erstreckt, gehören ...



die Cymbidien zu den beliebtesten Orchideen. Insgesamt gibt es etwa 45 verschiedene Arten, die von Asien bis nach Australien verbreitet sind. Sie kommen in den feuchtwarmen Küstenurwäldern genauso vor wie in den kühlen Bergwäldern des Himalajas auf ungefähr 2000m Höhe. Daher sind auch ihre Pflegeansprüche völlig verschieden. Die reinen Arten wurden durch eine Vielzahl von Hybriden zurückgedrängt, deren Angebot sich aufgrund neuer Zuchterfolge von Jahr zu Jahr ändert. Besondere Bedeutung haben in den letzten Jahren Miniatur- Hybriden erlangt. Ihre Kennzeichen sind je nach Art unterschiedlich große Pseudobulben (als Wasser- und Nährstoffbehälter ausgebildete Blütenstiele), riemenförmige Blätter und Trauben pinkfarbener bis blutroter oder grüner Blüten. Bis auf Blau ist das ganze Farbenspektrum erhältlich.

Beliebte Hybriden der Orchideen:
Annan Cooksbrigde ist eine Miniaturform mit 6cm breiten aufrechten Ähren tiefblutroter, weiß gerandeter Blüten. Die Lippen weisen schwarze Sprenkel auf.
Clarisse Carlton besitzt aufrechte Ähren von mattrosa, weißgerandeten Blüten. Die weißen Lippen sind blutrot gesäumt und gesprenkelt sowie gelb gefleckt.



/>Elmwood zeigt überhängende Ähren rahmfarbener Blüten, die zum Rand hin rosa überlaufen und sich durch gelbe, rot gezeichnete Lippen auszeichnen.
Fort George Lewes trägt aufrechte, bis zu 13cm breite Ähren grüner Blüten. Eine Sproßknolle erzeugt Blüten. Diese Hybride gilt als eine der schönsten grünen Cymbidien.

Pflege:
Cymbidien lieben helle Standorte ohne direkte Sonne und Temperaturen von 20- 24 Grad Celsius. Ein Bett feuchter Kiesel im Topfuntersetzer und tägliches Besprühen gewährleisten eine hohe Luftfeuchtigkeit. Mäßig gießen, wenn die Erde trocken ist, und alle 2 Wochen düngen.
Eine kurze Ruheperiode bei 15 Grad Celsius im Frühwinter ist die Blütenbildung aus, in Ruhezeiten weniger gießen und nicht düngen.

Vermehrung:
Alte Exemplare im Frühjahr teilen und umtopfen. Anschließend etwa 4 Tage nicht gießen, sondern nur das Laub besprühen.

Schädlinge und Krankheiten:
Schildläuse bilden an Blättern und Stielen einen klebrigen Belag. Blattläuse verraten sich durch weißumsäumte schwarze Schuppen. Spinnmilben können im Sommer zur Plage werden. Vergilbte Blätter und Schwarzfleckigkeit deuten auf ungeeignete Standortbedingungen.



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