Prunus lusitanica (Portugiesischer Kirschlorbeer)

Prunus lusitanica (Portugiesischer Kirschlorbeer) Prunus lusitanica imponiert als immergrünes, anspruchsloses ZiergehölzDieser Kirschlorbeer hat, wie alle Prunus, immergrüne Blätter, die intensiv grün gefärbt sind und glänzen. Sie sind ledrig und wachsen lanzettförmig. Dieses Gehölz gehört zur Familie der Rosengewächse. Gemäß seinem Namen stammt dieser Kirschlorbeer aus Frankreich, Spanien und Portugal. Außerdem kommt er auch auf den Kanaren und den Azoren vor, beispielsweise an Kraterrändern oder in Wäldern.

Pro Jahr wächst er um etwa 30 cm und erreicht insgesamt eine Höhe von circa

3 Metern; in seiner Heimat wird er oftmals noch ein oder zwei Meter höher. Besonders reizvoll sind die im Frühjahr erscheinenden rötlich gefärbten Halme, die zusammen mit den grünen Blättern ein wunderschönes Farbspiel ergeben. In den Sommermonaten Juni und Juli erscheinen seine Blüten; diese sind weiß und bilden lange Trauben. Nach der Blüte, die übrigens sehr angenehm duftet, kommen dann kleine schwarze Früchte zum Vorschein.

Verwendung des Prunus lusitanica

Es mag überraschen, aber der Prunus lusitanica ist hierzulande noch nicht so bekannt wie seine Verwandten. Durch seine besondere Optik und seinen Wuchs verbreitet
er schon ein gewisses mediterranes Flair in unseren Gärten.
  • Der Portugiesische Kirschlorbeer eignet sich optimal als Heckenbepflanzung auch für größere Gärten.
  • Hiermit kann ein guter Sichtschutz rund um Garten oder Terrasse erreicht werden; auch die zu erwartende Höhe ist ideal.
  • Bei dieser Sorte wird empfohlen, etwa 2 Pflanzen pro Meter zu setzen. Der Wuchs ist buschig und aufrecht.
  • Genauso gut eignet er sich aber auch als Kübelpflanze, in Einzelstellung im Garten gepflanzt oder als Solitär im Vorgarten.
Während die anderen Kirschlorbeerpflanzen eher in Richtung Buschform wachsen, geht die Form des Portugiesischen Lorbeers eher in Richtung Baum mit einem Stamm in der Mitte.

Anspruch und Winterhärte der Portugiesischen Lorbeerkirsche

Er ist winterhart und das sogar bis -20°C. Wo die Temperaturen noch niedriger sind oder er eisig kaltem Wind ausgesetzt ist, bietet sich ein Winterschutz an. Sicherer ist es, wenn er in geschützter Lage gepflanzt wird. Das gleiche gilt für neu gepflanzte Jungpflanzen – auch hier ist man besonders im ersten Jahr mit einem leichten Winterschutz auf der sicheren Seite. Der Standort ist bevorzugt sonnig bis halbschattig (wobei er selbst in schattigen Lagen gedeiht) und der Boden sollte möglichst gut durchlässig sein. Zudem ist ein schwach saurer bis hin zu stark alkalischer Boden empfehlenswert zum optimalen Gedeihen – was im Klartext bedeutet, dass er sich mit jedem normalen Gartenboden zufrieden gibt.

Pflege des Portugiesischen Kirschlorbeers

Der Portugiesische Kirschlorbeer ist absolut anspruchslos, auch das macht ihn so beliebt – genauso wie die Tatsache, dass er immergrün ist und somit kein Laub abwirft. Dies kommt im Herbst dem Gärtner entgegen, weil es einiges an Arbeit erspart. Gerade im Winter, wenn so gar nichts grünt und blüht, setzt der Kirschlorbeer grüne Akzente in den sonst eher tristen Garten. Außerdem ist er nicht empfindlich gegen diverse Krankheiten oder Schädlingsbefall – rundum pflegeleicht also.