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Pflanzen im Garten -
Gräser und Ziergräser
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BlumenmatteEine Blumenmatte ist ein neuartiges und patentiertes Verfahren zur Anlage von (Wild)Blumen und (Wild)Blumenwiesen. In der Blumenmatte sind die Jungpflanzen bereits eingewurzelt und sie besteht aus einem verrottbaren Vlies aus organischem Material.
Die Pflanzen, wie z.B. Margeriten und andere Wiesenblumen, wachsen durch die Blumenmatte durch und wurzeln in den Boden ein. Nach ungefähr zwei Jahren hat sich die Blumenmatte zersetzt und es bleibt eine wunderschöne Blumenwiese zurück.
Soll die Blumenwiese dort angelegt werden, wo bereits ein Bewuchs besteht, wird dieser abgemäht und die Blumenmatte auf die entsprechende
Fläche aufgelegt. Hierbei sollten einzelne Bahnen mit einer Überlappung von ca. 10cm angelegt werden. Die Blumenmatten sollten regelmäßig bewässert werden, damit die Pflanzen gut gedeihen. Zudem wird so die Matte schwerer und bekommt besseren Kontakt mit dem Untergrund.
In den ersten sechs Wochen ist es ungemein wichtig, dass die Blumenmatte nicht austrocknet. Damit immer ein guter Bodenkontakt gegeben ist, wird zunächst Kies, Sand oder Schotter oben aufgeschüttet. Es dauert ca. sechs Wochen, bis die Anwurzelung geschehen ist und die ersten kleinen Pflanzen werden von der Beschwerung befreit.
Nach ungefähr einem Jahr sind die Blumen durch die Matte gewachsen und die Blumenwiese blüht. Die Vorteile des Einsatzes einer Blumenmatte sind vielfältig, so muss zunächst kein Oberboden abgetragen werden und auch andere Bodenvorbereitungen oder Veränderungen sind unnötig. Des Weiteren funktioniert die Blumenmatte auch dort, wo es bisher mit der Anpflanzung immer Schwierigkeiten gab.
Neben der einfachen Bepflanzung vermeidet die Blumenmatte auch das Durchwachsen von Unkraut, besonders von Wurzelunkräutern wie Brennnesseln, Quecken und Giersch. Neben der Verwendung für normale Grünflächen kann auch eine Dachbegrünung mit Blumenmatten vorgenommen werden und auch bei erosionsgefährdeten Böschungen bewährt sich ihr Einsatz.
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