Bambus Fargesia robusta & rufa

bambus-muriale-nah-hg-flBambus Fargesia robusta entspricht am ehesten der Idealvorstellung von einem Bambus. Er benötigt zum Überleben ein mildes Klima, wie z.B. beim Weinanbau oder Nordseenähe. Unter den Bedingungen ist der Bambus gut winterhart. Er eignet sich auch für kleine Gärten. Am besten wirkt er als Solitärpflanze, aber auch als Bambushecke und als Wind- und Sichtschutz. Nach einigen Jahren erreicht dieser Bambus einen stattlichen Durchmesser.

Standortanforderungen von Bambus Fargesia

Bambus Fargesia robusta bevorzugt einen halbschattigen Standort. Ideal ist, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, dann

ist auch ein sonniger Standort geeignet. Ein windgeschützter Standort ist empfehlenswert.  Der Boden sollte gut durchlässig und nahrhaft sein. Die Erde muss immer feucht gehalten werden. Staunässe ist dabei unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln sonst schnell faulen können. Die Pflanze muss regelmäßig gegossen werden. Im Frühling düngt man einmal mit etwa 200 Gramm Bambusdünger, das ist für das gesamte Jahr ausreichend.

Überwinterung und Pflege

Bambus Fargesia wachsen horstig. Sie bilden keine langen unterirdischen Ausläufer. Das ist von großem Vorteil, denn so wird keine
href="../../gartenpflege/anleitungen-zur-pflanzenpflege/rhizomsperre-fuer-bambus.html">Rhizomsperre benötigt. Fargesia robusta-Sorten zeigen nicht das typische Blattrollen und das gelb werden der Blätter zum Herbst hin. Dieser Bambus  treibt sehr früh aus. Die neuen Sprossen sind stark durch Spätfrost gefährdet. Ein entsprechender Schutz sorgt dafür, dass die neuen Sprosse nicht erfrieren. Auch sollte Bambus Forgesia robusta in den ersten Jahren im Freien einen Winterschutz erhalten. Junge Pflanzen sind stark frostgefährdet.

Eine 10 bis 15 Jahre alte Pflanze sollte ausgelichtet werden. Bambus Fargesia robusta eignet sich auch als Kübelpflanze. Vermehrt wird die Pflanze durch Teilung oder Aussaat.

Bambus Fargesia rufa ist auch unter dem Namen Sonnenbambus bekannt und der ideale Gartenbambus, wenn man ihn als Hecke verwenden möchte. Auch als Sicht- und Windschutz ist er sehr gut geeignet. Als Hecke kann man den Bambus jedes Jahr im Frühjahr in Höhe und Breite beschneiden. Ohne Schnitt wächst die Hecke zu üppig und nimmt zu viel Platz weg.

Der Bambus benötigt einen halbschattigen Standort, kommt aber auch mit Sonne zurecht. Seine Blätter rollen sich auch bei Sonnenlicht nicht zusammen, wie bei vielen anderen Bambusarten. Er ist sehr wärmeverträglich. Allerdings muss die Luftfeuchtigkeit hoch sein. An lufttrockenen, zu warmen Standorten und bei Wassermangel kommt es zu braunen Blattspitzen. Bambus sollte nicht in windoffenen Lagen verwendet werden, da dann ein vertrocknen der Blätter im Winter möglich ist. Der Boden sollte gut durchlässig und nahrhaft sein. Die Erde muss immer leicht feucht sein. Staunässe sollte man vermeiden, da es zu Wurzelfäule kommen kann.

Fargesia rufa wächst ziemlich schnell, vor allem in die Breite. Das muss man von Anfang an bedenken. Die Pflanze ist sehr schnittverträglich. Die Art eignet sich gut als Kübelpflanze.
Bambus stirbt nach der Blüte ab. Zwar blüht er selten, aber wer eine Bambushecke hat, muss mit Lücken rechnen. Zum Glück werden so gut wie nie alle Pflanzen auf einmal blühen, also wird die Hecke nur ausgedünnt.