Der Bambus als Pflanze im Garten ist hierzulande noch nicht sehr verbreitet, doch vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Gartenbambus sprechen für diese Pflanze. Als erstes sollte man wissen, dass es sich beim Gartenbambus nicht um einen Busch, sondern um ein Gras handelt. Der Bambus benötigt sehr viel Feuchtigkeit, die Wurzeln sollten jedoch nicht unter Staunässe stehen, dies verzeiht auch der Gartenbambus nicht. Da auch die Blätter Feuchtigkeit aufnehmen können, ist auch das Besprühen, bis zu einer gewissen Größe, sehr sinnvoll.
Die ideale Pflanzzeit für den Gartenbambus ist zwischen März und Oktober, also
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in einer Zeit, in der der Boden garantiert frostfrei ist und der Bambus von der Witterung her gut anwachsen kann. Dabei ist zu bedenken, dass zum Beispiel der Wasserbedarf des Gartenbambus steigt, je näher das Anpflanzen an den Winter heranreicht. Auch die Vermehrung des Bambus ist sehr einfach. Entweder werden neue Pflanzen als Samen gezogen oder aber man teilt einen Teil des Bambus ab und pflanzt ihn an einer anderen Stelle wieder ein. Bei der Vermehrung ist jedoch darauf zu achten, dass die Pflanzen genügend Platz haben, windgeschützt stehen und regelmäßig gegossen werden.
Der Gartenbambus wird sehr buschig und hoch. Aus diesem Grund eignet er sich hervorragend als Sicht und Windschutz. Nicht nur das: es gibt mehrere Sorten des Gartenbambus, von einigen dieser Sorten kann man Tees kochen bzw. die gekochten Sprossen essen. Die meisten Menschen jedoch verwenden den Bambus als Sichtschutz vor einer Terrasse oder als Umrandung für einen Gartenteich. Doch auch zwischen hohen Steinen verleiht der Gartenbambus ein leicht japanisches Flair. Auch wenn viele Menschen dies nicht wissen: ein Bambus entwickelt Blüten. Allerdings muss man zugeben, dass diese Blüten sehr unscheinbar sind und eine Blüte beim Gartenbambus eher selten ist. Wie bei allen Gräsern, zu denen ja der Bambus zählt, sind die Blüten eher klein und grünlich, fallen also im Dickicht der Blätter nicht auf.
Schädlinge hat ein Bambus wenig. Die Blätter sind zu fest, als dass Schädlinge sich von ihnen ernähren könnten. Gelegentlich benötigt der Bambus, vor allem, wenn es sich um junge Pflanzen handelt, ein bisschen Bambusdünger. Hier reicht normaler Rasen- oder Pflanzendünger. Der größte Vorteil des Bambus ist, dass er sowohl im Schatten als auch in der prallen Sonne gedeiht. Da der Gartenbambus meist winterhart ist, kann er den Winter problemlos überstehen, doch man sollte, vor allem, wenn man ihn anfänglich in Kübeln hält, den Wurzelballen mit Stroh und einem Jutesack schützen. Winterharte Sorten sind mehrjährig, nicht winterharte Sorten müssen im Winter in der Wohnung gehalten werden und es muss für ständige Feuchtigkeit, sowohl der Wurzeln auch des Blattwerks gesorgt werden.
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