Mähnengerste - Pflege als Ziergras (Hordeum jubatum)

grasherbst flDie Mähnengerste (Hordeum jubatum) stammt aus recht kalten Gegenden in Nordamerika und Asien. Sie gehört zu den Gerstenarten, wird bis zu 60 Zentimeter hoch und hat weiche grüne Blätter, die ein wenig überhängen.

Die Blütezeit der Mähnengerste beginnt im Hochsommer. Dann bilden sich silbrige Ährenbüschel, die diese Pflanze als Ziergras für den Garten attraktiv machen. Durch die Sonneneinstrahlung werden diese Ähren im Laufe des Sommers leicht beige oder rötlich. Sie haben lange Grannen, die an ihren

Enden leicht rosa oder violett sind.

Mähnengerste säen und pflanzen

Mähnengerste gibt es als Pflanze zu kaufen, sie lässt sich aber auch recht leicht selbst aussäen. Am besten wird sie in Töpfen auf der Fensterbank vorgezogen, denn die Samen werden bei einer Aussaat direkt in den Garten häufig von Vögeln und Mäusen gefressen. Soll die Aussaat trotzdem direkt ins Freiland erfolgen, sollte daher für einen Schutz gesorgt werden. Mit der Aussaat in Töpfen kann schon im März begonnen werden:
target="_self">Anzuchterde gelegt und nur ganz leicht mit Erde bedeckt.
  • Um zu keimen, benötigen die Samen eine Temperatur von rund 20°C.
  • Am besten stehen die Töpfe daher auf einer Fensterbank in einem Raum mit Zimmertemperatur. Dort wird die Erde immer leicht feucht gehalten, dann sollten sich nach etwa zehn Tagen die ersten Pflänzchen zeigen.
  • Nach rund sechs Wochen, wenn die Pflanzen etwas kräftiger geworden sind, werden sie einzeln in etwas größere Pflanzgefäße gesetzt oder direkt in den Garten gepflanzt. Eine Aussaat direkt in den Garten ist ab Mai möglich.
  • Die Mähnengerste sollte einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten bekommen, sie eignet sich aber auch für einen Kübel und ist besonders im Herbst ein schöner Schmuck für den Balkon oder die Terrasse. Als Boden ist jeder normale Gartenboden, der einigermaßen feucht ist, gut geeignet, für die Kübelpflanzung kann herkömmliche Blumenerde verwendet.

    Im Garten muss dieses Ziergras meist nur in länger andauernden Trockenperioden zusätzlich bewässert werden, denn es kommt in der Regel mit recht wenig Wasser aus, in einem Kübel sollte die Erde dagegen immer leicht feucht gehalten werden. Die Mähnengerste ist übrigens auch für Gärten in Küstennähe geeignet, denn sie verträgt den Salzgehalt in der Luft recht gut.

    Pflege als Ziergras

    Die Mähnengerste stirbt im Winter ab, hat aber zuvor Samen gebildet, durch die sie sich selbst wieder aussät, wenn die Blütenstände bis zur Samenreife stehen bleiben. Da der Wind die Samen im Garten verteilt, kann es aber vorkommen, dass sich dieses Ziergras auch an Stellen im Garten ausbreitet, wo es eigentlich nicht gewünscht war und dadurch ein wenig lästig wird. Soll eine Selbstaussaat verhindert werden, müssen die Ähren daher rechtzeitig abgeschnitten werden. Sie können für Blumen- oder Trockensträuße verwendet werden.