Miscanthus giganteus - Pflege, Anbau, Arten

japanischer-garten3 flMiscanthus giganteus ist ein Gras, welches durch seine Größe auffällt. Oft wird es auch umgangssprachlich als Elefantengras bezeichnet, was jedoch kein offizieller Begriff ist. Im ersten Jahr muss Miscanthus giganteus besonders unterstützt werden, hier steht die Bekämpfung von Unkraut auf dem Programm, Maishack-Geräte können diese Aufgabe in vorsichtiger Art und Weise übernehmen, häufig wird auch chemisch gegen Unkraut vorgegangen, oft setzt sich das bis zum zweiten Standjahr fort.

Miscanthus giganteus als Gartenpflanze

Zum Anbau des Miscanthus giganteus:

Das bis zu vier Meter hohe Gras besitzt einen Spross, der über den Winter abstirbt, die
Vegetationsperiode ist äußerst lang. Nötig sind gute Böden mit einer ausreichenden Wasserversorgung.

Für eine Pflanzung des hier beschriebenen Grases wird der Boden etwa einen viertel Meter tief gepflügt, dann erfolgt das Einpflanzen bis Mitte Mai. Die Pflanzabstände sollten nicht zu dicht gewählt werden, da sonst die Erträge darunter zu leiden haben könnten, raten Experten. In punkto Düngung sollte man im ersten Jahr komplett aussetzen, dann in den Folgejahren maximal 50 kg N pro ha einsetzen.

Unterschiede gibt es bei den Miscanthus-Arten. Das hier beschriebene Miscanthus giganteus oder Mischanthus floridulus ist sehr schnell wachsend und hat sich als nachwachsender Rohstoff deshalb schon einen Namen gemacht, im Garten wird es zudem auch als Schutz vor neugierigen Blicken verwendet.

Auch zu nennen ist als weitere Art das Riesengras oder auch bekannt als Miscanthus chinensis. Hierfür nötig sind tiefgründige Böden mit vielen Nährstoff-Vorräten. Ähnlich, nur mit mehr Blütenständen ist die Sorte Miscanthus chinensis Sirene und erkennbar an der bräunlichen Verfärbung im Herbst ist das Riesengras Miscanthus sinensis.

Die Auswahl und Vielfalt ist groß, doch als Vertreter der nachwachsenden Rohstoffe hat sich bislang vor allem das äußerst ergiebige Gras mit dem Namen Miscanthus giganteus einen Namen gemacht und dies auch zu Recht.

Da es sowohl optisch als auch in punkto Effektivität zahlreiche Vorteile aufweist - nicht nur als Sichtschutz für den Garten, sondern auch zur Weiterverarbeitung zu Pellets und somit zum energiesparenden Heizen.