Miscanthus - nachwachsender Rohstoff zum Heizen/Verbrennen von Pellets

Bei den stetig steigenden Energiepreisen überlegt sich so mancher Verbraucher, wie er seinen Geldbeutel am besten schonen kann und gleichzeitig auch noch für das ohnehin schon geschädigte Klima etwas Gutes tun kann. Eine Möglichkeit ist die Unterstützung von nachwachsenden Rohstoffen.

Mit ihnen kann zum Beispiel geheizt werden, was Geld spart und die Umwelt schon. Ein Beispiel für den nachwachsenden Rohstoff zum Heizen ist beispielsweise der Miscanthus. Das ursprünglich aus Asien stammende Gras wächst mehrere Meter hoch und ist in den Arten Miscanthus giganteus und Miscanthus sinensis erhältlich, je nach Züchtung.

Möglich ...


ist die Verwertung nicht nur stofflich, also für die Bau- oder Zellstoffindustrie, sondern auch für den Gartenbau beispielsweise. Hier soll aber die energetische Verwertung im Mittelpunkt stehen, also das Heizen und Verbrennen der aus Miscanthus hergestellten Pellets.

Dank moderner Maschinen können die hier beschriebenen Pflanzen nämlich zu Pellets zusammen gepresst werden. Hierzu nötig ist lediglich ein Pelletkessel an der Heizanlage. Der Vorteil von Miscanthus-Pellets ist gegenüber den Holzpellets einfach zu begründen: letztere sind deutlich teurer, da die Nachfrage auch größer ist.

Miscanthus-Pellets hingegen können billiger hergestellt werden und zudem auch in deutlich größeren Mengen. Einzige Voraussetzung ist, dass dafür im Vornherein investiert wird. Nötig ist eine mit den hier beschriebenen Pellets kompatible Biomasseheizung, die eine Leistung zwischen 30 und 3.000 kW bringt. Natürlich muss hier entsprechend Geld in die Hand genommen werden, doch das lohnt sich auch.

Denn die mit Miscanthus-Pellets betriebenen Heizungen zeugen von langer Werksdauer und sind äußerst robust. Die Technik ist ausgereift und auf dem modernsten Stand. Die Zündung erfolgt in der Regel sogar automatisch und auch eine Fernwartungsmöglichkeit gibt es.

Die Sicherheitsstandards sind ebenso gegeben wie bei einer mit Öl oder Gas betriebenen Heizung. Gegen die letzteren hat das Heizen mit Miscanthus-Pellets aber einen entscheidenden Vorteil: keine Abhängigkeit mehr von anderen Ländern, das Miscanthus-Gras wird nämlich auch in Deutschland angebaut, oft sogar in der eigenen Region.

Somit kann man auf umweltschonende und günstige Heizkraft auf der Region zurückgreifen, was bitte erfreut das Verbraucher-Herz mehr!?



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