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Bambus-Sorten: Phyllostachys nigra,  Phylostachys pubescens

Phyllostachys nigra wird auch Schwarzer Bambus genannt, wegen der auffälligen schwarzen Färbung der Halme, die zwischen 2 und 4 Meter hoch werden. Höchstwahrscheinlich ist diese Bambusart die erste in Europa eingeführte. Phyllostachys nigra eignet sich gut ...



zur Einzelstellung oder als exotischer Sichtschutz. Dieser Bambus ist auch als Kübelpflanze zu halten.

Der Bambus verträgt Trockenheit sehr gut und ist bis zu -22º C winterhart.
Der ideale Standort liegt im Halbschatten, auch Sonne wird meist gut vertragen. Der Boden muss gut durchlässig, tiefgründig und nährstoffreich sein. Lehmboden wird nicht gut vertragen, da dort das überflüssige Wasser nicht gut abfließen kann. Der Schwarze Bambus sollte unbedingt windgeschützt stehen. Eine Rhizomsperre (Wurzelsperre) ist empfehlenswert, damit die Pflanze sich nicht zu sehr ausbreitet. Sie macht dann auch vor Nachbargrundstücken nicht halt. Eine leichte Beschattung im Winter schützt vor zu starker Wintersonne.
Im Sommer muss die Pflanze ausreichend gegossen werden. Ansonsten benötigt sie nicht übermäßig Wasser. Gedüngt wird Phyllostachys nigra einmal im Jahr mit Langzeitdünger. Bei Nährstoffmangel färben sich die Blätter gelb.

Der Schwarze Bambus ist gut schnittverträglich, wird er zu groß, kann er einfach zurück geschnitten werden.
Bei der ersten Überwinterung sollte die Pflanze noch mit einer ...



Laub- bzw. Rindenschicht um die Halme geschützt werden. Der Bambus ist immergrün, muss deshalb auch im Winter gegossen werden. Bei Trockenheit rollen sich die Blätter zusammen und fallen bei lang anhaltender Trockenheit ab.  
Die Sprossen der Pflanze sind essbar.

Phylostachys pubescens wird auch gern Riesen-Moso-Bambus genannt. Er ist in unseren Breiten nur bedingt winterhart. Am besten gedeiht er im warmen Weinanbauklima, aber auch dort nur an einem geschützten Standort. Er ist äußerst Wärme liebend und wächst am besten in voller Sonne.  Zwar wird er meist als winterhart bis etwa -15 ºC angegeben, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Die Pflanze an sich erfriert nicht, sie friert aber so weit zurück, dass sie den Wuchs im folgenden Jahr kaum wettmachen kann.

Dieser Bambus benötigt einen alkalischen, lockeren, sandig-humosen Boden, der zwar feucht sein sollte, aber nicht zu Staunässe neigen darf. Die Erde muss nährstoffhaltig sein. Die Pflanze benötigt reichlich Wasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Die Sprossen des Moso-Bambus sind essbar und sehr wohlschmeckend.
Beim Kauf von Pflanzen ist zu beachten, dass Klone aus Japan weniger winterhart sind, als Kultivare aus China.

Oft werden Samen dieser Bambusart angeboten. Es ist relativ einfach, die Pflanze aus den Samen zu ziehen. Die Sämlinge lässt man einige Stunden in Wasser vorquellen. Beim Aussäen bedeckt man sie nur ganz wenig mit Erde, denn sie sind Lichtkeimer. Die Sämlinge mögen es feucht und warm. Da Bambus generell schnell wächst, sieht man auch bald die Früchte seiner Arbeit. Nach dem letzten Frost kann man die Jungpflanzen ins Freiland pflanzen.



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