Tigergras (Wassernabel, Centella asiatica) - Pflege, Schneiden
Das Tigergras wird auch Gotu Kola oder Indischer oder Asiatischer Wassernabel genannt und heißt mit botanischem Namen Centella asiatica. Es wird erst seit einigen Jahren auch in Europa im Handel angeboten. Den Käufern geht es aber meist weniger um die optische Schönheit dieser Pflanze, ...sondern mehr um ihre Inhaltsstoffe, die schon seit langer Zeit in der traditionellen chinesischen und der ayurvedischen Medizin eingesetzt werden.
Pflege der Centella asiatica
Der Indische Wassernabel ist eine mehrjährige Pflanze und wächst weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten. Dort ist er vor allem in feuchtem bis sumpfigem Gelände an Flussufern oder am Rande von Reisfeldern zu finden. Er kann auch in Europa kultiviert werden, ist aber nicht winterhart und kann deshalb nur die Sommermonate draußen verbringen. Das Tigergras kann aber auch sehr gut in eine Blumenampel oder eine flache Schale gesetzt werden und bildet dort sehr lange hängende Triebe, während es bei einer Pflanzung im Freiland ...
eher kriechend wächst. Tigergras muss regelmäßig gegossen werden, weil es sehr empfindlich auf Trockenheit reagiert und dann welke Blätter bekommt.
Am besten wächst es an einem halbschattigen bis schattigen Platz und bildet dort fleischige runde Blätter, die roh gegessen, aber auch für einen Tee verwendet werden können. Der tägliche Verzehr von ein bis zwei Blättern der Gotu Kola soll sehr gesund sein, eine anregende Wirkung auf die Gehirnzellen haben und leicht beruhigend wirken. Inzwischen wird Gotu Kola aber auch von der Kosmetik- und Wellnessindustrie genutzt, weil er eine verjüngende und straffende Wirkung auf die Haut haben soll.
Schneiden des Tigergrases
Um die Inhaltsstoffe der Pflanze zu nutzen, werden einfach einzelne Blätter von den Trieben abgetrennt und dann für die Zubereitung eines Tees mit heißem Wasser übergossen. Die Blätter können aber auch einfach roh gegessen oder klein geschnitten in Quark oder andere Speisen gegeben werden und schmecken sehr gut und aromatisch. Eine Überdosierung kann allerdings schnell zu Kopfschmerzen führen. Um das Tigergras zu vermehren und die Ernte dadurch zu verbessern, können einzelne Triebe von der Pflanze abgeschnitten und in Wasser gestellt werden.
Nachdem sie Wurzeln geschlagen haben, können sie dann in Töpfe mit Pflanzerde gesetzt und weiter kultiviert werden. Überwintern sollte man die Pflanze am besten in einem kühlen Raum mit einer Temperatur um 15° C und hoher Luftfeuchtigkeit. In dieser Zeit sollte sie nur mäßig gegossen werden.
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