Dracaena marginata (Drachenbaum, Care, Bicolor, Tricolor) - Pflege
Die Dracaena marginata stammt aus Madagaskar. Ihr Wuchs ist schlank, mit lanzettenförmigen Blättern. Bei guter Pflege kann der Drachenbaum recht hoch werden. Häufig werden Drachenbäume mit gedrehten, dünnen Stämmen verkauft. Zweifellos zählt ...die Dracaena marginata zu den beliebtesten und wohl pflegeleichtesten Zimmerpflanzen. Kaum ein Haushalt, in dem diese Pflanze nicht zu finden wäre.
Im Handel sind die Pflanzen mit unterschiedlichen Blattfärbungen erhältlich. Die Sorte Care hat einfarbige Blätter, die Sorte Bicolor weist an den Rändern rotbraune Einfärbungen auf. Die Sorte Tricolor dagegen hat dreifarbige Blätter, wobei diese Sorte am wenigsten widerstandsfähig und somit auch pflegeintensiver ist. Der Drachenbaum liebt Wärme, ist also die ideale Bepflanzung für ein warmes Gewächshaus, oder einen beheizten Wintergarten. Ein sehr heller Standort ist ideal, auf pralle Sonne reagiert sie jedoch sehr empfindlich, deshalb direkte Sonneneinstrahlung auf jeden Fall vermieden werden sollte. Dracaena marginata liebt Temperaturen um 20-23 Grad Celsius im Sommer und im Winter darf die Temperatur nicht weniger, als 16 Grad Celsius betragen. Lieber etwas wärmer. Nur die grüne Sorte verträgt auch Schatten. Hohe Luftfeuchtigkeit wird besonders im Winter geschätzt, um die trockene Heizungsluft zu verbessern. Hier hilft tägliches Besprühen oder die Verwendung ...
eines Luftbefeuchters.
Das Substrat sollte nur mäßig feucht gehalten werden. Staunässe wird allgemein schlecht vertragen. Sammelt sich überschüssiges Wasser im Untersetzer, oder im Übertopf, so sollte dies rasch weggeschüttet werden, damit die Pflanze keine nassen Füße bekommt. Der Nährstoffbedarf liegt im normalen Bereich. In der Wachstumsphase wird die Pflanze alle 14 Tage mit einem handelsüblichen Grünpflanzendünger gedüngt. Die Vermehrung ist einfach und auch für ungeübte Zimmergärtner mit Erfolg durchzuführen. Für die Vermehrung eignen sich Stammstecklinge, aber auch Kopfstecklinge. Diese werden in eine humose Erde gesteckt. Damit die Vermehrung gelingt, ist eine hohe Bodentemperatur um 20-25 Grad Celsius ideal. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für den Bewurzelungsvorgang erforderlich. Mit einer Gefriertüte, die man über die Stecklinge stülpt und am Topfrand festmacht, sorgt man für gespannte Luft, und so für eine Gewächshausatmosphäre. Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen.
Hierfür verwendet man ein etwas größeren Topf, als das alte war, sowie eine humose und lockere Erdmischung. Der ideale PH-Wert des Substrats liegt bei 6,0. Bei zu trockener Luft und gleichzeitig zuviel Wärme kann die Pflanze Befall von Schildläusen zeigen. Die Tierchen am besten einzeln absammeln und die Blätter mit einer schwachen Seifen-Spiritus-Lösung abwischen.
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