Zwergpfeffer - Pflanzen und Pflege

zwergpfeffer-pflanze-hg-flPeperomia (Zwergpfeffer) sind in verschiedenen Varianten im Fachhandel und in den Geschäften erhältlich. Diese unterscheiden sich in der Größe, Form, Struktur sowie in der Farbe. Die Blätter sind überdies sehr unterschiedlich in der Form und Farbe. Eine Gemeinsamkeit, welche die verschiedenen Sorten des Zwergpfeffers verbindet, ist die Art der Haltung: In geschlossenen Räumen wird der Zwergpfeffer gerne zu mehreren Pflanzen in einem Topf angesiedelt oder verweilt in einer schönen Ampel.
 
Arten des Zwergpfeffers
  • Peperomia argyreia:
Die Art zeichnet sich durch eiförmige Blätter aus. Die Blattstiele dieses Zwergpfeffers

sind meist in einem rötlichen Ton vorzufinden, die Blütenähre hingegen sind weiß gehalten. Die Pflanze kann bis zu einer Höhe von 40 cm wachsen.
  • Peperomia caperata:
Die Blätter sind eher herzförmig und in einem dunkelgrünen Farbton. Die Oberfläche der Blätter ist stark gewellt. In den Wellentälern könnte man das Grün fast für ein Schwarz halten. Die Pflanze verfügt ebenfalls über weiße Blütenähren. Die maximale Höhe beträgt 25 cm.
  • Peperomia fraseri:
Diese Art des Zwergpfeffers verfügt über traubenähnliche Blätter in einer Höhe von 65 cm. Die unteren Blätter sind eher in einer Herzform zu sehen. Der Duft dieser Pflanze wird als lieblich beschrieben.
  • Peperomia glabella:
Hier findet man eine ovale Blätterform vor, die etwas dicker ist. Die Stiele sind in einem zarten Rosarot gehalten. Die Wuchsrichtung geht bei diesem Zwergpfeffer mehr in die Breite als in die Höhe. Die Wuchshöhe beträgt daher nur 15 cm.
  • Peperomia griseoargentea:
Bei dieser Art gibt es Blätter, die einen silbernen Schimmer an den Tag legen. Die Wuchshöhe beträgt 25 cm.
Bei dieser Art sind es wieder nur die Blätter die sich in der Farbe unterschieden. Die Dicke der Blätter ist ebenso fleischig und dick. Die maximale Wuchshöhe beträgt auch bei diesem Zwergpfeffer 35 cm. Im Frühjahr und im Herbst verzaubert der Zwergpfeffer mit langen weißen Blütendolden.

zwergpfeffer-topf-hg-flPflege der Zwergpfeffer-Pflanzen

Der Zwergpfeffer benötigt viel Licht. Über ein wenig Morgen- und/oder Abendsonne spricht nichts dagegen. Zu vermeiden ist allerdings die direkte Mittagssonne. Pflanzenarten mit den bunten Blättern dürfen zwar in die direkte Sonne, im Hochsommer ist eine direkte Sonneneinstrahlung auch für diese Arten nicht geeignet. Der Zwergpfeffer mag außerdem normale
Wohnungstemperaturen. In dieser Umgebung wächst er am besten. Für die kühleren Räume im Haus ist darauf zu Achten, das sich der Zwergpfeffer nicht unter einer Temperatur von 12 Grad befindet. Außerdem benötigt der Zwergpfeffer eine hohe Luftfeuchtigkeit, um optimal zu gedeihen. Eine zu trockene Luft kann Schädlingsbefall verursachen.

Düngen und Gießen

Sobald die Wachstumsphase beginnt, also im Frühjahr und Herbst sollte der Zwergpfeffer alle vier Wochen mit einem schwachen Dünger genährt werden. Der Zwergpfeffer benötigt wenig Wasser und die Erde sollte außerdem von dem Gießen gut getrocknet sein. Übermäßigen Gießen verträgt der Zwergpfeffer nicht und verliert danach nahezu alle Blätter. Im schlimmsten Fall kann die Pflanze sogar komplett absterben.

Besondere Hinweise: Da der Zwergpfeffer zum Ausbrechen von Triebspitzen neigt, was besonders im Frühjahr und den Sommermonaten geschehen kann, sollte die Pflanze im Frühjahr um ein Drittel zurückgeschnitten werden. Somit erhält man

den natürlichen Wuchs der Pflanze und kann sich im Sommer über die vielen Blüten freuen.

Schädlingsbefall

Der Zwergpfeffer ist anfällig für Spinnmilben sowie für die rote Spinne. Die Spinnmilben kommen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu gering ist. Hierbei sind die Blattachseln mit den Spinnweben überzogen. Bei einem Befall der roten Spinne sind überall kleine Gespinste zu erkennen. Ist der Befall zu stark verändert sich die Farbe der Blätter von einem satten Grün in ein fast schmutziges Gelb.

Damit die Schädlinge erst gar keine Möglichkeit haben sich auf der Pflanze festzusetzen, ist es bei einer trockenen Luft von Vorteil, die Pflanze regelmäßig einzusprühen. Das Wasser sollte hierbei lauwarm sein, damit der Zwergpfeffer keinen Kälteschock erleidet. Um befallene Pflanzen von der Spinnmilbe oder der roten Spinne zu befreien, wird der Zwergpfeffer mit lauwarmem Wasser abgespült und für 3-4 Tage in eine Plastiktüte oder einem Plastikmüllsack verpackt. Nach maximal vier Tage kann die Pflanze, ohne den Plastikbezug wieder in der gewohnten Umgebung wachsen und gedeihen.

zwergpfeffer-sorte-hg-flZwergpfeffer umtopfen

Der Zwergpfeffer bildet nur wenig Wurzel und kommt daher in kleinen Gefäßen und Töpfen gut zurecht. Ein Umtopfen in größere Gefäße ist daher nicht unbedingt nötig. Wer dennoch den Zwergpfeffer umtopfen möchte, sollte darauf achten das sich in dem neuen Gefäß keine Staunässe bilden kann. Der Boden kann daher mit Tonscherben oder Kieselsteinen ausgelegt werden, welche die Nässe gut weiterleiten. Staunässe kann auch durch den Untertopf erzeugt werden. Daher ist darauf zu achten das der Untertopf (wenn vorhanden) kein überschüssiges Gießwasser beinhaltet.
Tipps in der Übersicht:
  • wenig Wasser
  • Staunässe vermeiden
  • Schädlingsbefall durch besprühen mit lauwarmen Wasser verhindern
  • keine direkte Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit
Wissenswertes zum Zwergpfeffer in Kürze
  • Der blühfreudige Zwergpfeffer stammt ursprünglich aus Brasilien und hat sich flächendeckend verbreitet.
  • Er bevorzugt einen halbschattigen Standort. Die Zimmertemperatur sollte 18 bis 25 Grad Celsius betragen.
  • Im Winter kann die Pflanze kühler stehen, jedoch nicht unter 12 Grad Celsius. Sie wird gleichmäßig gegossen.
  • Wenn der Erdballen leicht abgetrocknet ist, kann erneut gegossen werden. Dabei sollte man nicht zu kaltes Wasser verwenden.
  • Vermehrt wird Zwergpfeffer durch Blattstecklinge.
  • Zwergpfeffer erreicht eine Wuchshöhe von 25 cm. Er kann problemlos mit anderen Pflanzen zusammengesetzt werden, zum Beispiel in einer Blumenampel.
  • Da Zwergpfeffer nur wenig Wurzeln bildet, benötigt er keinen großen Pflanztopf, es eignen sich auch flache Pflanzschalen.
  • Im Frühjahr bildet der Zwergpfeffer Triebspitzen für neue Seitentriebe, was zu einem buschigen Wuchs führt.
Peperomia (Zwergpfeffer) sind in verschiedenen Varianten im Fachhandel und in den Geschäften erhältlich. Diese unterscheiden sich in der Größe, Form, Struktur sowie in der Farbe.