Hausgarten.net - Empfehlung
Günstige chemische und biologische Mittel gegen Schädlinge, Düngemittel
und Gartenzubehör bei
. Nur 3,30 € Versandkosten + Schnelle Lieferung per DHL
Die Mimose, auch als Rühr-mich-nicht-an bekannt, gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler / Schmetterlingsblütler (Fabaceae, Leguminosae) und in die Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae).
Die Mimose stammt aus dem tropischen Südamerika, wo sie in den Wäldern wächst. Hierzulande wird die Mimose aber als Zierpflanze kultiviert. Vor allem, als Zimmerpflanze.
Sie ist eine äußerst interessante Pflanze, denn sie reagiert auf Berührungen, oder auch auf Erschütterungen. Berührt man die Pflanze, so klappt sie ihre Blätter ein. Und das im Bruchteil einer Sekunde. Das Wiederaufrichten der Blätter kann bis zu einer halben Stunde dauern. Dieses „Einklappen“ der Blätter kann man
...
auch nachts beobachten, sozusagen als Schlafstellung. Nachts reagiert die Pflanze nicht so auffällig auf Berührungen.
Die Mimose hat lange dünne Triebe, die mit schützenden Dornen versehen sind. Sie besitzt nur wenige Blätter, und wird nur etwa 50-70cm hoch. Die Blüten der Mimose halten nicht lange. Jede Blüte lebt nur für einen Tag. Sie produziert jedoch rasch neue Knospen, die sich auch in sehr kurzer Zeit öffnen. So hat man in der Blühphase immer Blüten an der Pflanze. Sie blüht in einer sehr schönen rosa Farbe.
In der Pflege ist die Mimose nicht ganz einfach. Mimosen möchten relativ feucht stehen, Staunässe wird jedoch nicht vertragen. Sie besitzt die Fähigkeit, sich totzusaufen. Sie nimmt immer und immer wieder Wasser auf, bis sie irgendwann umfällt. Wenn das passiert, ist es bereits zu spät, da ist die Pflanze nicht mehr zu retten. Bevorzugt wird ein heller Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Sie fühlt sich am wohlsten bei Zimmertemperatur, Frost und Zugluft wird nicht vertragen. Am besten die Pflanze so hinstellen, dass sie ruhig stehen kann, ohne häufig berührt werden zu müssen (überhängende Triebe). Jedes Zusammenklappen der Blätter kostet die Pflanze sehr viel Kraft, und sollte daher vermieden werden. Sie wächst rasch, daher ist ein häufiges Umtopfen nötig. Kommen im Topf unten die Wurzel durch ist das ein sicheres Zeichen, dass sie umgetopft werden sollte. Das Umtopfen sollte so flott, wie möglich erfolgen, um die Pflanze sowenig Stress wie nur möglich auszusetzen.
Mimosen bekommt man selten als fertigen Pflanzen, meist werden auch im Handel nur Samen angeboten. Die Anzucht aus Samen ist jedoch sehr einfach. Die Samen übergießt man mit kochendem Wasser und lässt man über Nacht im Wasser stehen. Danach werden die Samen in feuchte Erde gesät und nur ganz dünn mit Erde bedeckt werden. Am besten eignet sich feinkörnige Anzuchterde oder Kokohum. Nach dem Keimen kann man die zarten Pflänzchen eintopfen, jedoch nicht zu tief in Erde setzen. Die Erde sollte – wie bei fast jeder Aussaat - nur feucht, aber nicht nass gehalten werden. Jungpflanzen nicht beschneiden. Jungpflanzen werden auch nicht gedüngt.
Von erwachsenen Mimosen kann man auch Stecklinge nehmen, und ins Wasserglas stellen. Diese wurzeln bereits nach etwa 14 Tagen. Haben sich bereits Wurzel gebildet, kann man den Steckling eintopfen.
Haben Sie eine Frage zu diesem Thema? Über 13.000 Gartenfreunde warten auf Ihre Fragen, Erfahrungen und gute Unterhaltungen. Jetzt direkt zum Gartenforum.
Verwandte Themen
Weitere Informationen gewünscht? Lesen Sie hier weiter: