Elefantenfuß umtopfen – Pflege-Anleitung
Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) ist eine pflegeleichte Pflanze, die sehr alt und sehr groß werden kann. Sein Stamm, der unten etwas verdickt ist, hat ihm seinen Namen eingebracht. Aus dem gleichen Grund wird er auch Flaschenbaum genannt.
Pflege-Anleitung ... für den Elefantenfuß
Der Elefantenfuß benötigt einen möglichst hellen und sonnigen Platz. Er braucht im Sommer viel Wasser, sollte im Winter aber eher trocken gehalten werden. Staunässe verträgt er nicht, deshalb sollte das Restwasser immer aus dem Übertopf entfernt werden. Der Elefantenfuß hat die Fähigkeit, in seinem Stamm Wasser zu speichern, deshalb ist es nicht ganz so schlimm, wenn man einmal das Gießen vergisst. Zur Versorgung mit den nötigen Nährstoffen eignen sich Düngestäbchen oder ein Grünpflanzendünger. Eine Blüte ist bei Elefantenfüßen, die als Zimmerpflanzen kultiviert werden, zwar theoretisch möglich, aber äußerst selten und kommt nur bei älteren Pflanzen vor.
Der Elefantenfuß kann die Sommermonate draußen verbringen, sollte aber im Frühling langsam an das ungefilterte ...
Sonnenlicht gewöhnt werden, damit seine Blätter nicht verbrennen. Hierzu wird er für die ersten zwei Wochen an einen halbschattigen bis schattigen Platz gestellt. Wieder ins Haus geholt wird er, wenn die Außentemperaturen unter 10° C sinken. Den Winter über kann er in einem Wohnraum mit Zimmertemperatur stehen, alternativ ist aber auch eine Überwinterung in einem hellen Raum mit einer Temperatur von etwa 10° bis 12° möglich.
Umtopfen ist nur selten nötig
Der Elefantenfuß wächst recht langsam und muss daher nur im Abstand von mehreren Jahren umgetopft werden. Hierfür eignet sich die Kakteenerde am besten und die ideale Zeit zum Umtopfen ist, wie für die meisten Zimmerpflanzen, das Frühjahr. In den ersten beiden Monaten nach dem Umtopfen sollte der Elefantenfuß keinen Dünger bekommen, weil das neue Substrat ausreichend Nährstoffe enthält. Auch im Winter sollte die Pflanze nicht gedüngt werden.
Mögliche Krankheiten
Der Elefantenfuß ist sehr unempfindlich und toleriert auch Pflegefehler. Als Schädlinge können allerdings Schildläuse und Spinnmilben auftreten.
- Schildläuse haben eine braune Farbe. Sie saugen den Pflanzensaft und können in einer großen Population zum Absterben der Pflanze führen. Die einfachste Gegenmaßnahme besteht darin, die Schildläuse von den Blättern abzuwischen oder abzukratzen.
- Bei einem Befall mit Spinnmilben entstehen weiße bis gelbliche Flecken auf den Blättern. Dann sollte die ganze Pflanze abgeduscht werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sowohl die Ober- wie auch die Unterseite der Blätter von den Schädlingen befreit werden.
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