Messingkäfer bekämpfen

Messingkäfer bekämpfen

Der nicht gerade ansehnliche Messingkäfer hat seinen Namen von den messinggelben Haaren, die auf seinen Flügeln zu finden sind. In unseren Breitengraden wird er als Material- und Vorratsschädling bezeichnet.

kaefer_flDas Weibchen sucht sich zum Brüten Nahrungs- und Genussmittel. Dorthinein wird die Brut gelegt. Die Larven und ausgewachsenen Käfer bleiben, solange es ausreichend Nahrung gibt, an Ort und Stelle und verunreinigen durch ihren Kot und die Spinnfäden der Larven Lebensmittel. Die Lebensmittel sollten nicht mehr verzehrt werden. 

Wissenswertes zum Leben der Messingkäfer

Bei der

Wahl ihrer Lebensumgebung sind die Messingkäfer keinesfalls wählerisch. Sie fühlen sich überall dort wohl, wo sie sich ernähren können. Dabei ist es völlig gleich, ob es Tabak, Federn, Getreide, Stroh oder Tiereinstreu ist, die Käfer ziehen aus allem ihren Nutzen. Deshalb fühlen sie sich beispielsweise in alten Häusern sehr wohl. 

Hier wurde häufig pflanzliches Material als Füllstoff
verwendet. Darin ist es für die Käfer wie im Paradies und sie vermehren sich massenhaft. Der Messingkäfer zerstört weiterhin Kleidung, vermehrt sich aber in dieser nicht. 

Der erfolgreiche Kampf gegen die Käfer

Bevor man den erfolgreichen Kampf aufnimmt, muss man alle Schlupfwinkel der Plagegeister ausfindig machen. Besonders in den oben genannten Häusern mit pflanzlicher Auspolsterung von Hohlräumen gestaltet sich dies äußerst schwierig. Eine derartige Füllung muss oft komplett entfernt werden. Weiterhin findet man die Messingkäfer in lange nicht genutzten Schornsteinen sowie Hohlräumen in Dachschrägen und Dachgeschossausbauten. Selbst in geleerten, aber nicht gereinigten Jauchegruben sind diese Käfer heimisch. 

Hat man den Schlupfwinkel gefunden, gibt es unterschiedliche Mittel, um die Messingkäfer zu bekämpfen. Es kommen staubförmige und flüssige Kontaktinsektizide zum Einsatz. Weiterhin sind pflanzliche Wirkstoffe sehr effizient. Sie kommen bei einem Befall von bewohnten Häusern und Wohnungen in Betracht, da sie keine Gefahr für Menschen und Haustiere darstellen. 

Bei den pflanzlichen Mitteln werden zum Beispiel Teebaumöl oder Pyrethrum-Extrakt verwendet. Sie haben eine sofortige Wirkung und sind für Menschen und Tiere völlig ungefährlich. Das Pyrethrum-Extrakt wird aus verschiedenen Chrysanthemen-Arten gewonnen. Es baut sich unter Einwirkung von Licht rückstandslos ab und ist daher sehr umweltfreundlich.