Natürliche Mittel gegen Flöhe

Natürliche Mittel gegen Flöhe

Flöhe gibt es viele, weltweit sind es etwa 2400 Arten, von denen mindestens 70 auch in Mitteleuropa leben. Sie gehören zu den Parasiten, die sich von einem anderen Organismus ernähren und dessen Blut saugen.

floh_flDie meisten Flöhe benutzen hierfür als Wirt ein Säugetier, nur wenige Arten befallen Vögel. Jede Flohart hat zwar eine Vorliebe für bestimmte Tiere, ist aber nicht unbedingt auf diese angewiesen und kann auch andere Tiere oder den Menschen befallen.

Flöhe werden durch die Wärme und die Bewegung

der Tiere und das Kohlenstoffdioxid in der Atemluft angelockt. In Wohnungen fühlen sie sich besonders in Polstermöbeln, Teppichen und den Schlafstellen der Haustiere wohl. Dort verbringen sie die meiste Zeit und kommen nur zur Nahrungsaufnahme hervor. Wenn sie entsprechend viel Nahrung finden, kommen sie danach bis zu zwei Monate ohne eine weitere Mahlzeit aus. Unterschieden werden bei diesen Tieren die Nestflöhe und die Pelzflöhe. Nestflöhe bleiben am Schlafplatz ihres Wirtes, also dem Katzen- oder Hundekörbchen oder dem Bett des Menschen. Nachts kommen sie dann hervor, stechen den Wirt und saugen sein Blut. Danach verschwinden sie wieder in ihren Verstecken. Zu dieser Gruppe gehört auch der Menschenfloh, der das Zwanzigfache seines
Gewichts an Blut aus dem Menschen saugt und dabei rote, harte Bläschen auf der Haut des Betroffenen hinterlässt. Die Stiche liegen oft in einer Reihe und jucken mehr oder weniger stark. Diese Flohart ist aber selten geworden, sodass Flohstiche beim Menschen meist auf Bisse von Hunde- oder Katzenflöhen zurückzuführen sind. Pelzflöhe sind auch tagsüber aktiv und bleiben auf ihrem Wirt sitzen. Auch auf menschlicher Kleidung sind sie manchmal zu finden, gestochen wird ein Mensch von Pelzflöhen allerdings nur selten.

Die Bekämpfung von Flöhen

Die meisten Flöhe, die sich in Wohnungen befinden, werden von den Haustieren hereingebracht. Normalerweise bleiben sie bei ihren Wirtstieren, im Laufe der Zeit können aber auch Menschen von ihnen befallen werden. Für die eigene Gesundheit und auch für die Gesundheit der Tiere sollten daher Maßnahmen getroffen werden, die Flöhe fernzuhalten. Für Hunde und Katzen gibt es dafür Flohhalsbänder und auch ihre Schlafstellen sollten regelmäßig gründlich gereinigt werden, weil Flöhe dort besonders gern ihre Eier ablegen. Ebenso hilft gründliches Staubsaugen und Reinigen der Teppiche und Polster. Eine weitere Methode, Flöhe wieder loszuwerden, besteht darin, einen Teller oder eine Schüssel mit etwas Wasser aufzustellen. In das Wasser wird ein wenig Spülmittel gegeben und in die Mitte wird ein Teelicht gestellt und angezündet. Nachts springen die Flöhe dann zum Licht und ertrinken im Wasser. Das Spülmittel hierbei sorgt dafür, dass dem Wasser die Oberflächenspannung genommen wird, durch die Flöhe normalerweise nicht untergehen würden, weil sie zu leicht sind.