Tabakkäfer bekämpfen

Tabakkäfer bekämpfen

Der Tabakkäfer zählt zu den Nagekäfern, was bereits darauf schließen lässt, dass er ein unheimliches Zerstörungsbedürfnis hat. Die Tabakkäfer sind in allen Stadien ihrer Entwicklung als Schädlinge anzusehen. Das Weibchen legt die Eier sehr gerne auf Verpackungen wie Schachteln, Säcken und Tüten ab. 

kaefer_flDamit sie nicht abfallen können, werden sie mit Hilfe eines Sekretes angeklebt. Schlüpfen die Larven, machen die Käfer während ihrer Lebensdauer von etwa vier bis fünf Wochen vor Nichts halt. Der Name lässt zwar vermuten, dass sie sich hauptsächlich an Tabak gütlich tun,

aber bei ihrer Nahrung sind die Käfer überhaupt nicht wählerisch. 

Sie ernähren sich von Nahrungsmitteln sowohl pflanzlicher wie auch tierischer Herkunft. Auf ihrer Liste stehen Trockenfisch, Knäckebrot, Tierfutter, Samen und noch vieles mehr. Im Grunde genommen ist nichts sicher vor ihnen. Die Verbreitung des Käfers erfolgt meist über Verpackungen, sie können allerdings ebenfalls sehr gut fliegen. 

Natürlich den Kampf
aufnehmen


Die Bekämpfung erfolgt durch verschiedene Maßnahmen. Hier kommt es darauf an, wo der Befall auftritt. Auf den Tabakplantagen wird beispielsweise eine Begasung mit Stickstoff und Phosphorwasserstoff vorgenommen. Ferner ist Kohlendioxid geeignet. Zu Hause wirft man alle befallenen Nahrungsmittel kompromisslos und möglichst schnell weg. 

Natürliche Insektenvernichtungsmittel sind für den Wohnbereich ebenfalls erhältlich. Sie basieren auf Neem- und Teebaumöl und werden als Kontaktgift verwendet. Weiterhin gibt es Insektizide mit dem natürlichen Wirkstoff Pyrethrum. Dieses wird aus Chrysanthemen gewonnen und ist völlig ungefährlich für Mensch und Haustier. Nach dem Wirken zerfällt es bei Lichteinfall und verschwindet rückstandslos. 

Wie wirken die natürlichen Mittel?

Die Wirkung dieser Mittel ist immer gleich. Es ist ein Gift, welches auf das Nervensystem des Käfers wirkt. Dieser führt erst zu einem Erregungszustand des Käfers, später treten Koordinationsstörungen und Lähmungen auf, denen anschließend der Tod folgt. Die gegen Tabakkäfer eingesetzten Bekämpfungsmittel gibt es als Spray, Gel oder Pulver. 

Eine weitere Variante sind Kontaktinsektizide, die auf fossiles Plankton als Wirkstoff setzen. Dieses beschädigt die Wachsschicht auf den Körpern der Käfer und hat ein Austrocknen derselben zur Folge. Egal, für welches Mittel man sich entscheidet, man sollte es nicht mit Lebensmitteln in Kontakt bringen.