Hausstaubmilben bekämpfen

Hausstaubmilben bekämpfen

Hausstaubmilben gehören zu der Gattung der Spinnentiere und sind etwa 0,1 bis 0,5 Millimeter groß. Die winzigen Krabbeltiere ernähren sich vorrangig von menschlichen Hautschuppen und bevorzugen diesbezüglich auch die Stellen im Haus, wo sich die meisten Nährstoffe befinden - im Bett, in Polstermöbeln und in Teppichen.

Hausstaubmilben, oder besser gesagt ihr Kot kann schwere Allergien hervorrufen, da dieser durch die Luft eingeatmet wird. Die Milben entwickeln sich so rasant, dass man sie in ihrem Wachstum eindämmen muss. 

Was kann man tun, um Hausstaubmilben zu bekämpfen?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man Hausstaubmilben bekämpfen kann. Reinigen

Sie regelmäßig Ihre Betten, denn gerade dort tummeln sich Tausende der kleinen Schädlinge. Dazu gehört nicht nur der regelmäßige Wechsel der Bettwäsche – saugen Sie ruhig öfter die Matratze ab und achten Sie beim Kauf von Bettwäsche darauf, dass Sie diese bei 95°C kochen können, denn nur dann sterben die Milben ab und der Kot wird
herausgespült.

Für Allergiker empfiehlt sich die Verwendung von spezieller Bettwäsche, die es sowohl für Matratzen als auch für Kopfkissen und Bettdecken gibt. Der Effekt dieser Wäsche ist, dass der Milbenkot größtenteils vom Körper ferngehalten werden kann. Die Milben bekommen dadurch weniger Nahrung, da auch keine Hautschuppen unter den Bezug gelangen und das Vorkommen der Milben verringert sich.

Ebenso hilfreich sind diverse Milbensprays, die im Handel angeboten werden. Diese enthalten besondere Inhaltstoffe und Dämpfe, die die Milben ersticken. Allerdings sind die Gerüche auch nicht ganz so angenehm für die menschliche Nase. Wer also gegen Gerüche etwas empfindlich ist, sollte lieber auf andere Methoden zurückgreifen. Wie zum Beispiel auf einen speziellen Luftfilter. Diese enthalten besondere Filter, welche die Kotpartikel in der Luft aufnehmen.

Ebenso wichtig ist es, die Räume täglich gründlich zu lüften, denn Hausstaubmilben mögen es warm. Wer bereits an einer Hausstauballergie leidet, sollte überlegen, die Teppiche durch einen anderen Fußbodenbelag auszutauschen, beispielsweise durch Laminat oder ein anderes wischbares Material.