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Museumskäfer und Larven bekämpfen

In der Natur stellt der Museumskäfer keinen Schädling dar. Vielmehr hilft er bei der Beseitigung von Tierkadavern mit, was an sich eine sehr nützliche Angelegenheit ist. Kommt der Museumskäfer allerdings in die Nähe des Menschen, wird er schnell zum Material- und Hygieneschädling. 

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sind die Larven das Problem. Sie sind mit langen Haaren am Ende ihres Körpers ausgestattet, die beim Menschen zu Allergien führen können. Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Blütenpollen und Nektar, die Larven dagegen benötigen zwingend das Protein Keratin, welches sich in Haaren, Horn und Federn findet. 

Der Name Museumskäfer kommt von seiner Vorliebe, in Museen an Insektenpräparaten und ausgestopften Tieren große Schäden anzurichten. In Wohnungen und Häusern sieht man den Museumskäfer im Frühjahr oft am Fenster. Innerhalb der Wohnung trifft man auf Larven in  Bettkästen und Kleidertruhen, selten auch in Fußbodenleisten. 

Die Bekämpfung der Larven

Da von den Larven die größte Gefahr ausgeht, muss man diese nachhaltig bekämpfen. ...



Allerdings werden Larven von erwachsenen Käfern produziert, weshalb man darauf achten sollte, dass diese nicht in die Wohnung gelangen. Die Bekämpfung der Larven ist mit unterschiedlichen Mitteln durchführbar. Meist kommen Kontaktinsektizide zum Einsatz. Sie sind in Sprayform erhältlich und werden direkt an den befallenen Stellen angewendet. 

Die Museumskäfer können sehr gut mit pflanzlichen Mitteln bekämpft werden, was eine gewisse Ungefährlichkeit für Menschen und Haustiere mit sich bringt. Verwendung findet Pyrethrum-Extrakt, der aus Chrysanthemen gewonnen wird. Das Extrakt ist äußerst wirksam und es kommt innerhalb kurzer Zeit zum Tod der Insekten. 

Anschließend zersetzt sich der Wirkstoff unter Einfall von Licht.  Das Pyrethrum hat zuerst auf die Larven eine erregende Wirkung. Hernach kommt es zu Koordinationsstörungen und Lähmungen, denen bald darauf der Tod folgt. Noch natürlicher geht es mit Teebaum- und Neemöl. Dieses wirkt ebenfalls auf die Larven des Museumskäfers tödlich. 

Welches Gift zum Einsatz kommt, hängt von den Gesamtumständen des Befalls ab. Lebt die Population in einem unbewohnten Haus, kann von Vornherein zu härteren Mitteln gegriffen werden. Außerdem muss darauf geachtet werden, wie stark der Befall ist. Anhang der vielfach verfügbaren Mittel dürfte es allerdings keine Probleme geben, das Richtige für den eigenen Bedarf auszumachen.



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