Startseite arrow Pflanzenschutz arrow nuetzlinge arrow Australische Marienkäfer gegen Läuse
 
Startseite
Suchen
Aktuelles
Garten Forum
Blog
Newsletter
Ratgeber
Arbeit im Garten
Kräuter
Gartengestaltung
Gartengeräte
Gartenpflege
Gartenteich
Gemüsegarten
Obstgarten
Kompost
Pflanzen
Pflanzenschutz
Rasen
Garten im Frühling
Garten im Sommer
Garten im Herbst
Garten im Winter
Garten Kreativ
Garten-Lexikon
Gartenmöbel
Kindergarten
Gesundheit
Baufinanzierung
Haus-Ratgeber
Finanzen
Energie
Baulexikon
Werkzeug
Service
Botanische Gärten
Lifestyle
Branchenbuch
Service
Veranstaltungen
Gartenforum aktuell
Hausgarten.net - Empfehlung
Günstige chemische und biologische Mittel gegen Schädlinge, Düngemittel und Gartenzubehör bei .
Nur 3,30 € Versandkosten + Schnelle Lieferung per DHL

Australische Marienkäfer gegen Läuse
Pflanzenschutz - Nützlinge im Garten einsetzen

Australische Marienkäfer

Während die industrielle Landwirtschaft Insekten nach Möglichkeit allesamt mit Giften und Pestiziden ausrottet, werden in der biologischen Landwirtschaft Nutztiere zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Bestimmte Lausarten kann man zwar auch mit Raubläusen bekämpfen, doch diese sind unsichtbar und schwer zu handhaben.

Der australische Marienkäfer hat zwar nicht die hübsche Färbung seiner europäischen Brüder und Schwestern, ist dafür aber eindeutig der bessere Schädlingsbekämpfer.

Das Gift der Industrie hat mitunter eben auch den Nachteil, nicht nur für Schädlinge schädlich zu sein, sondern auch für Nutztiere wie Marienkäfer und nicht zuletzt für den Menschen, der die Ausdünstungen einatmet oder ...
gar die Früchte der Pflanzen zu sich nimmt.

Im Gegensatz dazu verwandeln etwa 5 Marienkäfer pro Pflanze eine Schädlingsplage in Dünger für die Pflanzen, ganz ohne Nebenwirkungen. Wenn die Läuse erst einmal ausgerottet sind, ziehen die Käfer weiter auf der Suche nach der nächsten Plage.

Verschiedene Unterarten des australischen Marienkäfers sind zumindest teilweise auf unterschiedliche Lausarten spezialisiert, so dass es sich empfiehlt, sich beim Gartenfachhandel oder im Internet beraten zu lassen. Dort bekommt man die possierlichen Tierchen auch lebend, wenn auch gekühlt mit etwas Futtermittel in der Box geliefert.

Die Käfer mögen keine allzu beißende Kälte und auch keine zu starke Sonneneinstrahlung, da das eine ihre Flügel gefrieren lässt, während das andere sie austrocknet. Doch ansonsten sind sie sehr genügsam und können sofort an der befallenen Pflanze ausgesetzt werden.

Je nach Art können 25 Marienkäfer zwischen 10 und 50 Euro kosten. Marienkäfer überleben lediglich eine Überwinterung, schlüpfen dafür aber zweimal im Jahr und können sich so – genügend Futter vorausgesetzt – lange um die Pflanzen kümmern. Insbesondere die Käferlarven sind ausgesprochene Schlemmer und können pro Stück täglich locker mehrere Hundert Blattläuse verdrücken.

Wenn man bereits Raubwanzen gegen Spinnläuse eingesetzt hat, sollte man es übrigens keinem Marienkäfer zumuten, die Pflanzen reinigen zu müssen, da Raubwanzen zu ihren natürlichen Feinden zählen und die Marienkäfer unterhalb des schützenden Panzers langsam aussaugen können. Vögel Frösche, Mäuse und Eidechsen halten die Käfer ebenfalls für eine leckere Mahlzeit. Wer längere Zeit von den Käfern profitieren will, sollte also sicherstellen, dass diese vor natürlichen Widersachern so wenig wie möglich zu befürchten haben.
 


mehr im Gartenforum
Haben Sie eine Frage zu diesem Thema? Über 13.000 Gartenfreunde warten auf Ihre Fragen, Erfahrungen und gute Unterhaltungen. Jetzt direkt zum Gartenforum.

Verwandte Themen
Weitere Informationen gewünscht? Lesen Sie hier weiter:
Die Redaktion von Hausgarten.net empfiehlt:
Weitere Ratgeber
Haus
Sicherheitstechnik

© 2004 - 2008 Hausgarten.net
© 2004-2007 Hausgarten.net - Haftungshinweise
Ratgeber Garten · Haus · Sicherheitstechnik · Forum · Produkte · Newsletter
Hausgarten.net Kontakt · Impressum · Werbung · Jobs · Sitemap · Presse · Team
Partner Empfehlungen · Partner · Tipps