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Milben

Während die durchweg räuberisch lebenden Spinnen von jedem aufgeschlossenen Gärtner als nützliche Helfer im Kampf gegen Schadinsekte willkommen geheißen werden, sind ihre nächsten Verwandten, die Milben, in zwei Lager geteilt. Neben Nützlingen wie der Raubmilbe Phytoseiulus persimilis, die ...



mit gutem Erfolg im Gewächshaus eingesetzt wird, leben im Garten einige Milbenarten, die durchaus als schädlich zu betrachten sind. Hauptsächlich Bohnen leiden im Freiland unter der Gemeinen Spinnmilbe (Tetranychus urticae). In heißen Sommern werden auch einige Obstbaumspinnmilben lästig, so die Arten panonychus ulmi und Bryobia rubrioculus.

Die Tierchen sind weniger als 1mm groß und haben wie Spinnen acht Beine (Milbenlarveb nur sechs). Die Schadwirkung geht auf das Anstechen und Aussaugen von Blättern zurück, die durch den aggressiven Speichel der Milben verkrüppeln oder abfallen. Im Freiland ist es durch die Förderung von Nützlingen vor allem von Raubmilben, möglich, die Spinnmilben ausreichend zu kontrollieren.

Die Gallmilben leben versteckt in Knospen. Sie haben wie die Johannisbeergallmilbe (Cecidophyopsis ribis) nur vier Beine. Eine Kontrolle ist möglich, wenn die befallenen Knospen, die daran zu erkennen sind, dass sie sich nicht oder nur teilweise öffnen, vernichtet werden. 



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