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Echter Mehltau bei Ziergehölzen |
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Pflanzenschutz -
Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten
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Echter Mehltau bei ZiergehölzenVerschieden Arten der Pilzfamilie Eryspheae
Betroffene Pflanzen: Verschieden Ziergehölze Schadbild: Weißer, „mehliger“, abwaschbarer Pilzüberzug auf beiden Seiten der Blätter, auch auf ganzen Trieben. Gehölze werden in weit geringerem Ausmaß als krautige Pflanzen geschädigt. Gefährlichste Zeit: Gesamte Vegetationsperiode. Abwehr: Vorbeugend: Gehölze nicht zu dicht pflanzen. Luftige Standorte wählen. Verhaltene Stickstoffdüngung. In Mehltaulagen (echter Mehltau) bei Neupflanzungen zur Stärkung des jungen Pflanzengewebes Ackerschachtelhalmtee anwenden. Sanft: Befallene Pflanzenteile entfernen. Knoblauchtee oder lecithinhaltige Präparate Spritzen. Härter: nicht erforderlich
Rezept Ackerschachtelhalmtee (Equisetum arvense)Als lebende Fossile werden
die Schachtelhalme bezeichnet, denn sie gehören zu den ältesten Pflanzen der Welt. Der Ackerschachtelhalm, der aussieht wie ein Miniaturtannenbaum, wird auch Katzenschwanz oder Zinnkraut genannt. Durch den hohen Gehalt an Kieselsäure sind die Blätter hart und rau. Früher wurde die Pflanze zum Putzen von Zinnutensilien genutzt. Im Boden bildet der Ackerschachtelhalm lange Ausläufer. Als Lehmanzeiger kommt er bevorzugt auf offenen, nährstoffreichen Böden vor.
Für Brühen und Jauchen werden im Sommer, die oberirdischen Teile gesammelt. Frisches und getrocknetes Material sind gleich wirksam, so dass man sich auch einen Vorrat anlegen kann. Die Brühe aus 1 bis 1,5kg Frisch- bzw. 150g Trockenmasse auf 10 Liter Wasser wirkt gegen Mehltau und andere Pilze, etwas Rostpilze. Möglichst bei Sonne wird die Brühe im Verhältnis 1:5 verdünnt ausgebracht. Nach selben Rezept lässt sich auch ein Tee zubereiten, der 30 Minuten ziehen soll. Als Jauche in gleicher Verdünnung dient der Schachtelhalm als Spritz- und Gießmittel gegen Blattläuse und Spinnmilben.
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