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Erdflöhe im Garten bekämpfen

Erdflöhe sind vielen Gärtnern ein „Dorn im Auge“, denn die kleinen Tierchen sind nicht nur äußerst hartnäckig und noch dazu schwer zu bekämpfen. Sie verursachen darüber hinaus auch noch sehr beträchtliche Schäden an Blüten und Blättern.

Genau genommen sind Erdflöhe jedoch keine Flöhe, sondern vielmehr winzige ...



Blattkäfer, die über die Eigenschaft verfügen, bemerkenswert gut springen zu können. Außerdem ist es sehr verwunderlich, dass Erdflöhe, die meist nicht einmal größer werden als etwa einen halben Zentimeter, derartig „unersättlich“ sein können.

Bei Erdflöhen handelt es sich um länglich geformte Käfer mit ovalem Körperbau, die vor allem auch durch ihre attraktiven, bläulich-schwarz gefärbten Körper auffallen. Die kleinen Tierchen lieben trockene und warme (Boden-) Verhältnisse.

Vor allem zur sommerlichen Jahreszeit sind sie deshalb ganz besonders aktiv: entweder sie fressen Löcher in die Blätter von Blumen und Sträuchern, oder sie machen sich an deren Wurzelwerk zu schaffen.

Wo sind Erdflöhe zu finden

Fakt ist in jedem Fall, dass man von Erdfloh-Befall sprechen kann, wenn die Blätter einer ...



Pflanze bis auf die Blattäderchen angefressen sind. Bekannt in unseren Gefilden sind die so genannten Kohlspezialisten. Diese Bezeichnung macht im Übrigen deutlich, dass in erster Linie sämtliche Kohlarten zur bevorzugten Leibspeise der Plagegeister gehören.

Nichtsdestotrotz sind Erdflöhe aber auch auf zahlreichen anderen Pflanzenarten, wie zum Beispiel auf Salat et cetera zu finden. Wissenswert ist allerdings, dass Spinat offenbar zu den Pflanzenarten gehört, der von den „Kohlspezialisten“ so gar nicht geschätzt wird. Diese Tatsache nehmen viele Gartenbesitzer zum Anlass, zwischen die Salat- oder Kohlpflanzen Spinat  anzupflanzen.

Denn der Geruch, der von diesem Gewächs ausgeht, wirkt in der Regel abstoßend auf Erdflöhe.

Mittel und Wege gegen Erdflöhe

Hobbybotaniker und -gärtner, die ihre Beete nur selten harken, haben es Expertenmeinungen zufolge weitaus häufiger mit diesen ungebetenen und sehr hungrigen Gästen zu tun. Grund genug also, noch aktiver in den heimischen Gartenanlagen zu werden, und das Erdreich im Umfeld der betroffenen Pflanzen regelmäßig zu jäten und zu pflegen.

Denn diese vermehrte Aktivität vertreibt die Erdflöhe. Gerade weil Erdflöhe trockene und warme Böden ungemein schätzen, ist es wichtig, von Erdflöhen befallene Areale immer wieder zu wässern (Achtung: der Pflanzen zuliebe darf es wiederum nicht zu feucht sein!) und zu mulchen. Denn auch Letzteres erhöht den individuellen Feuchtigkeitsgehalt der Böden.

Interessant ist gleichwohl die Tatsache, dass Erdflöhe es sehr schätzen, wenn es in ihrer Umgebung möglichst ruhig zugeht. Das bedeutet hingegen für den engagierten Gärtner, nicht nur regelmäßig zu harken, sondern darüber auch mit dem Besen oder dem Rechen für „Unruhe“ zu sorgen. Auch auf diese Weise werden Erdflöhe ebenfalls nachhaltig vertrieben.

Gute Tricks gegen Erdflöhe

Für den Fall, dass alles nichts hilft, macht es Sinn, mit Streichhölzern der Tierchen Herr zu werden. So bietet es sich unter anderem an, die Zündhölzchen mit dem Kopf nach unten ins Erdreich zu stecken und so die kleinen Schwefelköpfchen dort ihre Wirkung tun zu lassen.

Überhaupt sind Streichhölzer gleichwohl sehr beliebte Hilfsmittel, wenn es darum geht, Läuse und andere „Besucher“ an (Kübel-)Pflanzen effizient zu bekämpfen.

Zu berücksichtigen ist, dass man die Streichholz-Variante nur dann nutzen sollte, wenn es sich bei den von Erdflöhen befallenen Pflanzen nicht um essbare Sorten handelt. Denn das in den Streichholzköpfen enthaltene Antimon ist giftig und kann selbst für den Menschen mitunter mit gesundheitlichen Folgen einhergehen.

Frei nach dem Motto: „Vorsicht ist die Mutter der Gartenkiste“ ist es deshalb stets empfehlenswert, durch das Ausstreuen von Pflanzenjauche Erdflöhen vorzubeugen. Denn dies ist nicht nur ein hervorragender, natürlicher Dünger, sondern es trägt überdies dazu bei, dass Erdflöhe sich gar nicht erst auf Salat, Kohl und Co. niederlassen.



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