Rosenschädling: Rosenzikaden & Blütenstecher
Pflanzenschutz - Bekämpfung von Schädlingen

Rosenschädling: Rosenzikaden & Blütenstecher

Sie ist etwa 3 mm lang und bereits an der grüngelben Farbe zu erkennen: die Rosenzikade. Vor allem im Sommer, wenn es besonders warm ist, hat diese Art von Rosenschädling Hochsaison und vermehrt sich doppelt so schnell wie sonst üblich.

ImageDie Larven der Rosenzikaden dringen durch einen Stich in das Blattgewebe der Rose ein und schlürfen daraus den Saft heraus. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Rosenblätter unangenehm gelblich verfärben. Zuerst sind nur die Adern betroffen, dann artet die ungewöhnliche Verfärbung schließlich auf das ...
gesamte Blatt aus und es kann auch zur Schimmelbildung kommen.

Eine Bekämpfung der Rosenzikade kann durch natürliche Art und Weise erfolgen. Hier helfen beispielsweise Laufkäfer, Spinnen oder Raubmilben bzw. -wanzen. Andernfalls, aber nur dann, sollten Sie auf Pflanzenschutzmittel wie "Blattlausfrei" oder "Schädlingfrei" zurückgreifen.

Teils können diese Mittel aber auch gefährlich für Bienen oder andere Nutzinsekten sein, deshalb wie gesagt nur im Notfall und unter fachmännischer Beratung verwenden.

Der Blütenstecher, der es auf die Blüten von Erdbeeren, Äpfeln aber auch vorwiegend auf die von Rosen abgesehen hat, ist ebenfalls ein sehr hartnäckiger Schädling. Der zur Familie der Rüsselkäfer gehörende Sechsfüßler ist besonders im Frühjahr aktiv. Dann nämlich sammelt er Pollen ein, anschließend legen Weibchen ihre Eier in die Knospen der Rosenblüten.

Damit diese auch ausreichend Platz finden, frisst das Weibchen zuvor eine Öffnung in die Knospe. Kein Wunder, dass die angenagte Knospe dadurch braun wird und verwelkt. Anschließend fällt sie ab und die Larve kann sich darin verpuppen. Danach nimmt sich der Blütenstecher auch noch die Blütenblätter vor, die ebenfalls verspeist werden.

Bekämpfen kann man diesen Schädling nur durch das Pflücken und Entfernen der ausgetrockneten Blütenknospen. Auch ein natürliches Spritzmittel bestehend aus Wurmkraut schafft Abhilfe. Dieses Kraut wird auch als Rainfarn bezeichnet und ist schon seit jeher ein beliebtes Hausmittel gegen Schädlinge.

Um ein derartiges Spritzmittel zu erstellen, wird etwa ein halbes Kilo der Pflanze benötigt, dazu eine Wassermenge von rund 10 Liter. Experten bezeichnen diese Mischung als todsicheres Bekämpfungsmittel für Blütenstecher aber auch gegen Mehltau, Blattwespen und Milben soll das Rezept gut sein.

Durch die Kälte im Herbst oder Winter werden Rosenschädlinge wie der Blütenstecher übrigens nicht lahm gelegt. In der kalten Jahreszeit verkriechen sich die Schädlinge lediglich.
 

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