Schädlingsbekämpfung im Garten

Schädlingsbekämpfung im Garten

Wer kennt es nicht? Man sitzt gemütlich in seinem Garten, der Rasen frisch gemäht, die Rosen blühen - und da sind sie: Maulwurfshügel auf dem Rasen, Blattläuse in den wunderschönen Rosen, die Schnecke am leckeren Salat und Wühlmäuse an den guten Blumenzwiebeln für das nächste Jahr.
Was tun gegen nervige Schädlinge im Garten?

Zur einfachsten - und meist genutzten - Methode der Schädlingsbekämpfung gehört der Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel, also Gift. Hier unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten von Bekämpfungsmitteln: Insektizide verwendet

man, wie der Name
schon vermuten lässt, zur Schädlingsbekämpfung gegen Insekten. Akarizide zur Schädlingsbekämpfung gegen Spinnen und Spinnentiere wie Milben, denn Spinnen sind keine Insekten und daher schlagen Insektizide bei ihnen nicht an. Rodentizide helfen zur Schädlingsbekämpfung gegen Nagetiere, also gegen Ratten und Mäuse.
Wer keine Gifte einsetzen möchte, kann auch auf natürliche Bekämpfungsmaßnahmen zurückgreifen. Den Schädlingen entgegen gibt es nämlich auch so genannte Nützlinge, von denen einige den Schädlingen gehörig auf den Pelz rücken. Diese Schädlingsbekämpfungsmethode nennt man auch biologische Schädlingsbekämpfung.

Als letzte Möglichkeit, Schädlinge loszuwerden, gibt es die physikalisch-biotechnische Methode. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Hier werden einfache Lockstoffe und Fallen verwendet (giftfrei!), um die lästigen Tiere anzulocken und zu töten. Gegen Ameisen hilft z.B. ein Gemisch aus Backpulver oder Hefe, etwas Wasser und Zucker. Sie werden von Süßem angezogen und bleiben dann im klebrigen Hefe- oder Backpulvergemisch stecken, das aufgeht, und verenden dort.

Wird ein Nützling zum Quälgeist, gibt es auch hier eine gute Methode. Der Maulwurf frisst zwar viele Schädlinge des Gartens, wie Käfer und Schnecken, aber er verunstaltet auch die Optik des Rasens. Statt das arme Tier zu töten gibt es hier die friedliche Möglichkeit, in jedes gegrabene Loch eine aufgeschnittene Plastikflasche zu stecken. Maulwürfe sind blind, hören daher aber sehr gut. Die lauten Windgeräusche stören sie und vertreiben die Tiere schließlich.