Spritzmittel gegen Kirschfruchtfliege (Kirschfliege)

Spritzmittel gegen Kirschfruchtfliege (Kirschfliege)

Wenn in Kirschen Würmer zu finden sind, dann handelt es sich um die Larven der Kirschfruchtfliege. In den letzten Jahren ist die Kirschfruchtfliege immer häufiger aufgetreten.

kirscheDies führte soweit, dass an einigen, völlig unbehandelten Bäumen rund 90 Prozent der Kirschen mit Maden durchsetzt waren.

Die weiblichen Kirschfruchtfliegen legen ihre Eier in die noch nicht reifen Kirschen. In ihnen entwickeln sich dann die Maden, die die Kirschen ungenießbar machen. Zudem fallen von Maden durchsetzte Kirschen vorzeitig vom Baum ab. Im gewerblichen Anbau

von Kirschen werden meist Spritzmittel eingesetzt, die wesentlich effektiver sind.

Allerdings können dort auch besondere Spritztechniken angewendet werden, was den Umfang der Arbeiten in einem privaten Garten deutlich übersteigen würde. Zudem muss für das Spritzen von Kirschen zahlreichen Auflagen erfüllt werden.

Immerhin ist das Spritzen mit chemischen Verbindungen ein Eingriff in die Natur, was auch gesundheitliche Belastungen für den Menschen mit sich bringen kann. Zugelassene chemische Mittel für den privaten Gebrauch gibt es derzeit in Deutschland ohnehin nicht.

Dennoch gibt s für den privaten Gebrauch Spritzmittel gegen Kirschfruchtfliege, die biologisch abbaubar sind. Derartige Spritzmittel können in so gut wie jedem Baumarkt gekauft werden. Zudem ist auch das Internet an dieser Stelle als Einkaufsquelle sehr zu empfehlen.

Die Preise für Spritzmittel gegen Kirschfruchtfliege sind sehr unterschiedlich. Gute Mittel kann man schon für
weniger als 15 Euro kaufen. Ein Preisvergleich sei jedoch an dieser Stelle immer zu empfehlen.

Umweltfreundlicher Kampf gegen die Kirschfruchtfliege

Die Anlage der einer erfolgt in der Zeit des sog. „Gelbfärbens“ der Kirschen. Hier muss angesetzt werden. An dieser Stelle bieten sich Gelbfallen an, von denen eine Falle pro Kirschbaum völlig ausreichend ist.

Ist allerdings davon auszugehen, dass sich verstärkt Kirschfruchtfliegen am Baum zu schaffen machen werden, dann sind rund acht bis zehn beleimte Kirschfruchtfliegenfallen pro Baum erforderlich. Um die Wirkung der Fallen zu verbessern, kann man unter die Fallen Flaschen stellen, in denen sich ein biologischer Flüssigdünger befindet.

Aufgrund des Geruchs, der vom Flüssigdünger ausgeht, werden die Kirschfruchtfliegen angezogen. So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Kirschfruchtfliegen dann in der Falle landen.pflanzenschutz3_fl

Erfahrungsgemäß landen so doppelt so viele Kirschfruchtfliegen in den Gelbfallen also ohne den Flüssigdünger. Daneben kann man die Baumscheibe mit einem engmaschigen Netz verstehen. Dabei sollte die Weite der Maschen ca. 0,8 Millimeter betragen. Durch ein solches Netz wird verhindert, dass die Fliegen aus den am Boden überwinternden Puppen nach dem Schlüpfen in die Kirschen gelangen können.

Interessante Alternativen

Entscheidend ist in Bezug auf den Befall mit Kirschfruchtfliegen zu wissen, dass Früchte, die einmal befallen sind, nicht mehr gerettet werden können. In einem solchen Fall sollte man versuchen, die betroffenen Früchte zu entfernen und auch die Früchte, die bereits abgefallen sind, nicht unter dem Baum liegen zu lassen.

Damit kann man nicht nur die verbliebenen Früchte retten, sondern auch einem Befall im nächsten Jahr verbeugen. Alternativ dazu kann  man sich auch für einen Kirschbaum entscheiden, der bereits früh im Jahr Früchte trägt. Bei solchen frühen Kirschsorten erfolgt das Gelbwerden der Früchte zu einem Zeitpunkt, an dem

die Kirschfruchtfliegen noch nicht aktiv sind.