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Steckbrief - Phytophthora syringae, quercina, cinnamomi

Phytophthora stammt vom griechischen „phyton“ ab, was „Pflanze“ und „phthora“, was „Vernichtung, Zerstörung“ bedeutet. Damit bedeutet Phytphthora „die Pflanzenvernichtende“.

pflanzenschutz2_flHierbei handelt es sich um ein- bis wenigzellige Lebewesen, die pflanzenschädigend sind und ...



in der Botanik als Pilz bezeichnet werden. Erstmals wurde die im Jahre 1875 von Heinrich Anton de Bary beschrieben.

Unterschiedliche Arten der Phytophthora

Es gibt unterschiedliche Phytophthoraarten, wie die Phytophthora syringae, quercina und cinnamomi. Je nachdem um welche Art es sich handelt, können durch sie erhebliche Schäden an Kulturpflanzen verursacht werden. Die Art „Phytophthora infestans“ beispielsweise war der Erreger der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel, der 1845 zum Totalausfall der Kartoffelernte in Irland führte. Daraus ergab sich die größte Hungersnot des Landes. Bis heute gilt die  Phytophthora infestans als eine der wichtigsten Kartoffelkrankheiten, die man kennen sollte. 

  • Die Art Phytophthora cinnamomi verursacht ein Erikasterben sowie eine Wurzelfäule bei Azaleen. Des Weiteren kann diese Art auch Rhododendron und ...



    verschiedene Nadelbaumarten massiv schädigen. Die Phytophthora quercina ist für den Eichentod verantwortlich.

  • Der Pilz  Phytophthora syringae verursacht eine Fruchtfäule, bei er die Früchte sich braun färben und das an großen und zusammenhängenden Stellen, sodass der Übergang von krankem zu gesundem Fruchtfleisch fließend ist.
  • Eine Infektion der Früchte mit diesem Pilz erfolgt meist ab Mitte September, wenn die Temperatur des Bodens auf unter 15 Grad Celsius sinkt.
  • Über Regenspritzer gelangen die Sporen vom Boden auf die Früchte. Daher sind auch meist die unteren Partien eines Baums betroffen. 
Behandlung der Phytophthora
  • Dieser Pilz kann mit Fungiziden bekämpft werden, wozu Mittel mit systemischer, teilsystemischer, translaminarer und kontaktaktiver Wirkungsweise zur Verfügung stehen.
  • Bis zur Erntezeit müssen sie mehrfach ausgebracht werden.
  • Daneben kann man von vornherein einem derartigen Pilzbefall vorbeugen, wozu es ebenfalls entsprechende Fungizide gibt.
  • Um eine Ausbreitung zu vermeiden, wird das Kraut rund drei Wochen vor der Ernte, mit Ätzherbiziden abgetötet.


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