Marder aus dem Garten vertreiben

Marder aus dem Garten vertreiben

Wenn man Marder im Garten hat, sind vor allem Autofahrer gefährdet. Die possierlichen Tiere fressen mit Begeisterung Kabel und Bremsschläuche im Auto an und stellen auf diese Weise ein Sicherheitsrisiko dar.

marder2_flAber auch Fraßschäden an Wärmedämmstoffen des Hauses oder Kotablagen im Garten sind triftige Gründe, den Marder zu vertreiben.

Es gehört zum gesunden Menschenverstand, dabei soviel Vorsicht an den Tag zu legen, dass die Tiere nicht zu Schaden kommen. Viele Vertreibungsmethoden basieren daher auf Maßnahmen, die die Tiere

zwar vorübergehend beeinträchtigen, jedoch nicht dauerhaft schädigen.

Wasser und Ultraschall gegen Marder
  • Der Wasserschreck
Eine Möglichkeit, Marder aus dem Garten zu vertreiben, ist der so genannte Wasserschreck. Dabei werden Wasserstrahlen sehr gezielt eingesetzt. Mit diesem Gerät können Marder durch Sehen, Hören und Fühlen vertrieben werden. Die Stärke des Wasserstrahls kann stufenlos eingestellt werden. Auf Dauer werden die Tiere dabei gezwungen, den geschützten Bereich zu verlassen. Den Tieren wird dabei kein echter Schaden zugefügt. Im Allgemeinen werden sie nur insoweit gestört, als dass sie es vorziehen, einen bestimmten Bereich zu verlassen. Die großen Vorteile des Wasserschreckes liegen darin, dass das Gerät robust und zuverlässig ist und dabei keinerlei Gifte zum Einsatz kommen. Das Gerät ist nur für die Anwendung im Außenbereich geeignet, wobei sich die Empfindlichkeit des Auslösers problemlos regeln lässt.
  • Der Marderschock
Der Marderschocker für Kfz garantiert dafür,
dass die Marder fernbleiben. Die Mardervertreibung erfolgt dabei im Wesentlichen durch einen Ultraschallton mit einer Stärke von 22 Khz und einen 12 Sekunden-Takt, der den Gewöhnungseffekt verhindern soll. Die Ultraschallwellen sind für die Marder zwar sehr unangenehm, sie fügen den Tieren jedoch keinen ernsthaften Schaden zu. Viel mehr werden die Marder nur insoweit beeinträchtigt, als dass sie den geschützten Bereich verlassen und später dauerhaft meiden. Der größte Vorteil dieses Gerätes ist der, dass dabei keine Gifte zum Einsatz kommen. Wichtig ist aber auch festzustellen, dass diese Töne weder für Menschen noch für andere Tiere schädlich sind.
  • Die automatische Tierabwehr
Auch die automatische Tierabwehr arbeitet mit Ultraschalltönen. Dabei wird der Bewegungsmelder automatisch ausgelöst. Die Reichweite beträgt dabei 16 Meter in einem Winkel von 90°.  Der Ultraschallton, der für die Fernhaltung der Tiere verwendet wird, ist unschädlich. Das Gerät ist batteriebetrieben und daher überall aufstellbar. Die mitgelieferten Batterien haben eine Lebensdauer von zirka 6 bis 12 Monaten. Der Ultraschallton hat die Fähigkeit, ein Areal von 220 Quadratmeter marderfrei zu halten. Für Menschen ist der Ton kaum wahrnehmbar und daher unbedenklich. Das Gerät verfügt über 7 verschiedene Ultraschallstärken, die individuell einstellbar sind.

Fazit

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es für jeden Geldbeutel das entsprechende Anti-Marder-Gerät gibt, um die Tiere aus dem Garten zu vertreiben und dauerhaft fernzuhalten. Sie alle haben vor allem eines gemein: Sie arbeiten ohne Gift und der Marder wird deshalb nicht getötet. Er wird zwar in seinem Verhalten gestört, sodass er das geschützte Areal verlässt und meidet, er erleidet dabei jedoch keinen ernsthaften Schaden. Da es im Bereich der Mardervertreibung aus dem Garten viele Gerätevarianten zu kaufen gibt, lohnt sich ein Preisvergleich in jedem Fall. Auch die Zuverlässigkeit ist unterschiedlich. Da jeder Garten anders gestaltet ist und jeder Mensch

andere Vorstellungen von der Mardervertreibung hat, sind klare Kaufempfehlungen unnütz.alt